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Rangnick wehrt sich gegen die Vorwürfe seines Manager-Kollegen. Er würde im Traum nicht daran denken, ein junges Talent "aus der gewohnten Umgebung zu reißen".

Leipzig. Ralf Rangnick, Sportdirektor von Red Bull Salzburg und RB Leipzig, weist sämtliche Kritik von Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic zurück. Dieser hatte den Leipzigern vorgeworfen, zwölfjährige Spieler des VfB abwerben zu wollen.

"Eins kann ich klarstellen: So lange ich in Salzburg oder Leipzig etwas zu sagen habe, wird es nicht vorkommen, dass wir 12- oder 13-Jährige aus so großer Entfernung holen", sagte Rangnick der Bild.

Die Initiative sei in diesem Fall nicht vom Drittligisten Leipzig ausgegangen, erklärte Rangnick weiter. Zwei U-13-Kicker des VfB hätten lediglich die Möglichkeit gehabt, in den Herbstferien bei RB Leipzig unter ihrem im Sommer nach Leipzig gewechselten Ex-Trainer Aljoscha Spilevski  zu trainieren.

Rangnick ruft Bobic an

"Es ist absolut unverantwortlich, Kinder in diesem Alter ohne Not aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen", hatte Bobic in Richtung Leipzig gewettert.

Noch am Mittwoch rief Rangnick bei Bobic an, um die Unstimmigkeiten auszuräumen. Doch der VfB-Sportdirektor scheint noch immer nicht restlos überzeugt zu sein: "Es ist immer die Frage: Welche Werte legt sich ein Verein auf? Geht er an Talente in solch einem Alter ran oder nicht?"

EURE MEINUNG: Kann man den Worten von Rangnick Glauben schenken?

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