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Der HSV schnallt den Gürtel enger: Um Gehaltskosten zu senken, kämpft Manager Kreuzer mit harten Bandagen. Zwei Profis, deren Verträge 2014 enden, könnten die ersten Opfer werden.

Hamburg. Die Vertragsverlängerungen von Dennis Diekmeier und Tomas Rincon beim Hamburger SV drohen an den Finanzen zu scheitern. HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer stellte mit Verweis auf den Sparkurs beim Bundesliga-Dino klar, dass Gehaltsaufstockungen ausgeschlossen sind.

"Wenn ein Vertrag ausläuft, heißt das nicht immer gleich, dass es eine Gehaltserhöhung geben muss. Man muss sich realistisch einstufen. Wir bieten keine Hungerlöhne, das sind gute Gehälter", stellte Kreuzer gegenüber Bild in Bezug auf Diekmeier und Rincon klar, deren Verträge im Juni 2014 auslaufen.

"Im Prinzip wollen wir Dennis und Tomas halten", so der 47-Jährige, der im konkreten Fall von Diekmeier (Berater fordert monatliche Gehaltsaufstockung von 10.000 Euro plus Prämien) betonte: "150 000 Euro sind viel Geld. Ich bin mir sicher, dass wir für das Geld, das wir Dennis angeboten haben, einen Ersatz finden.“

Verhandlungen mit Rincon am Mittwoch

Seit Wochen ruhen die Verhandlungen zwischen dem Hamburger SV und dem Rechtsverteidiger. Den Aussagen von Kreuzer zufolge ist mit einem finanziellen Entgegenkommen der Rothosen nicht mehr zu rechnen. Die Gespräche mit Venezolaner Rincon sollen am Mittwoch in die nächste Runde gehen.

Hintergrund der Haltung des früheren Bundesliga-Profis ist der finanzielle Konsolidierungskurs bei den Hanseaten. Die üppigen Verträge aus der Ära des HSV-Vorsitzenden Bernd Hoffmann sollen nach und nach abgetragen werden. Zielvorgabe ist, den Kader-Etat unter die 40-Millionen-Euro-Marke zu drücken. Derzeit belaufen sich die Gehaltskosten noch auf etwa 40 Millionen Euro.

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