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BVB-Spieler Kevin Großkreutz distanzierte sich nach den Ausschreitungen beim 143. Revierderby nicht vom eigenen Anhang – ganz im Gegensatz zu den Klubverantwortlichen.

Gelsenkirchen. Die Begegnung zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund (1:3) war am vergangenen Bundesligaspieltag wegen Fan-Krawallen und dem Einsatz von Pyrotechnik erst verspätet angepfiffen worden. Kevin Großkreutz stellte sich nun auf die Seite derjenigen, die dies zu verantworten hatten.

"Ich schäme mich für gar keinen. Das muss jeder selber wissen", erklärte der 25-Jährige Rechtsverteidiger gegenüber dem ARD-Hörfunk. Die Atmosphäre in der Arena auf Schalke habe der Dortmunder sogar genossen: "Es kam mir vor wie bei einem Heimspiel."

Vor dem Ur-Dortmunder hatte Schalkes Kevin-Prince Boateng bereits versucht, die Geschehnisse vor dem Anpfiff zu bagatellisieren: "Das sind ein paar Fans, die ein bisschen aggressiver sind als die Spieler. Ich denke, dass gehört ab und zu dazu, dass die durchdrehen."

Watzke kündigt Strafen an – DFB schaltet sich ein

Dass den Übeltätern Konsequenzen drohen, kündigte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bereits unmittelbar nach dem Spiel am Samstag an. "Das Verhalten dieser Fans ist nicht tolerierbar. Da muss man sich schämen, dass solche Leute für Borussia Dortmund meinen auftreten zu können. Das wird auch nicht folgenlos bleiben, das ist klar."

Wie diese Strafen aussehen, steht noch nicht fest. Der DFB-Kontrollausschuss hat sich bereits eingeschaltet.

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