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Der Stuttgarter Spielmacher erklärt, warum er von Neu-Trainer Schneider profitiert. Eine wertvolle Lektion hat Maxim seinem Ex-Trainer Labbadia zu verdanken.

Stuttgart. Mit vier Treffern und sieben Assists gehört Alexandru Maxim vom VfB Stuttgart zu den positiven Erscheinungen der bisherigen Bundesliga-Saison. Der 23-Jährige erklärt, warum er unter Thomas Schneider so stark spielt. Ein Karriereverlauf wie der von Mesut Özil würde ihm durchaus gefallen.

"Unser neuer Trainer spielt fast ein 4-4-2. Er ist ein junger Trainer, lässt mir mehr Freiheiten auf dem Platz. Ich muss nicht ständig mit zurück. Ich kann mich auch fallen lassen, kann Bälle holen", erläuterte Maxim im Interview mit dem Kicker die Gründe für seine zuletzt starken Leistungen unter Thomas Schneider.

Obwohl er sich in der aktuellen Konstellation sehr wohl fühlt, hat er auch von Ex-Trainer Labbadia eine hohe Meinung - nicht zuletzt deswegen, weil der ihn zu Saisonbeginn ins zweite Glied versetzt hat: "Im Sommer habe ich mit Freunden Urlaub gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass die Vorbereitung so schlimm wird. Das ist auch ein Unterschied zu Rumänien, das musste ich lernen." Der 23-Jährige führte aus: "Ich habe meine Fehler gemacht. Ich habe es akzeptiert und daraus gelernt."

Harten Weg gegangen

Bereits seit seinem 13. Lebensjahr ordnet Maxim dem Fußball alles unter. Zunächst verließ er die Familie und ging nach Cluj ins Fußballinternat, ehe mit 17 der Wechsel zu Espanyol Barcelona folgte. Dort kam er zunächst überhaupt nicht zurecht: "Ich mochte nichts. Das Essen nicht, die Stadt war riesig, ich wollte heim. In dieser Zeit habe ich viel mit zu Hause telefoniert."

Erst nach einigen Monaten habe sich dies gelegt: "Ich hatte zwei sehr gute Jahre, spielte in der Jugend, das Leben in Barcelona war aufregend. Ich lernte in dieser Stadt Spieler kennen wie Thiago Alcantara, Jonathan dos Santos und viele andere, die jetzt bei großen Klubs spielen." Nach einer schweren Verletzung landete Maxim schließlich 2010 in der 3. spanischen Liga beim FC Badalona und über den Umweg Pandurii Targu Jiu im Januar 2013 beim VfB.

Vorbild Özil

Mit den Schwaben möchte der Techniker am liebsten "kein Spiel mehr verlieren". Auf einen dauerhaften Verbleib in Stuttgart möchte er sich aber nicht festlegen: "Ich denke nur an die nächsten ein, zwei Jahre. Man weiß nie, was im Fußball passiert."

Als Vorbild für die weitere Entwicklung könnte Mesut Özil fungieren, den Maxim sehr bewundert: "Ich liebe das Spiel von Özil. Er ist ein eleganter Spieler, wie es früher ein Zinedine Zidane war." Vergleiche mit dem Arsenal-Star lehnte er aber noch ab: "Das können Sie nicht vergleichen. Özil ist Özil. Und ich stehe erst am Anfang."

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