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Herbert Fandel über Vorwürfe von Hannover 96: "Ich bin entsetzt"

Schiedsrichter-Chef Fandel hat empört auf die Vorwürfe der Hannover-Verantwortlichen reagiert, nach denen Hoffenheim aufgrund des Phantom-Tors bevorzugt werden.

Hannover. Nach der 1:4-Niederlage gegen 1899 Hoffenheim wetterten Verantwortliche und Spieler von Hannover 96 gegen die Leitung von Referee Tobias Stieler. 96-Manager Dirk Dufner hielt auch am Tag nach dem Spiel an seiner These fest, dass die Kraichgauer in Folge des Phantomtors eine Woche zuvor bevorteilt wurden. Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel reagierte empört.

"Ich hatte schon die ganze Woche über den Eindruck, dass es schwer für uns würde, weil kein Schiedsrichter gegen Hoffenheim pfeifen wird. Das empfinde ich auch jetzt noch so", sagte Dufner am Sonntag dem Kicker.

Unmittelbar nach dem Spiel am Samstag hatte sich der 45-Jährige noch eindeutiger geäußert, als er anmerkte, dass der Schiedsrichter "mit den ganzen kleinen Entscheidungen pro 1899 den Geist des Spiels zerstört" habe.

Fandel bestreitet Anschuldigungen energisch

Als Vorsitzender der DFB-Schiedsrichter-Kommission reagierte Herbert Fandel nun auf die Anschuldigungen: "Mit der Spielleitung unseres Schiedsrichters Tobias Stieler sind wir nicht in allen Teilen einverstanden, aber die Aussagen verantwortlicher Personen von Hannover 96 sind enttäuschend, und ich gebe zu, dass ich darüber entsetzt bin."

Stieler hatte in der Bundesligapartie am Samstag mehrere umstrittene Entscheidungen zu Ungunsten von Hannover 96 getroffen, unter anderem in der zwölften Minute Angreifer Mame Diouf nach einer vermeintlichen Schwalbe mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen.

EURE MEINUNG: Hat Hannover 96 mit den Anschuldigungen den Bogen überspannt?

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