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Für den Hoffenheimer Trainer ist die Entscheidung in Sachen Wiederholungsspiel eigentlich schon gefallen. Die Attacken der Hannoveraner seien "harter Tobak".

München. Am Montag entscheidet der DFB darüber, ob die Partie zwischen Bayer Leverkusen und 1899 Hoffenheim (2:1) wiederholt wird. Für Hoffenheims Trainer Markus Gisdol ist die Entscheidung wohl schon gefallen. Er kritisierte den Deutschen Fußball-Bund – und legt sich mit Hannover 96 an.

Im Doppelpass auf Sport1 zeigte sich Gisdol pessimistisch, forderte aber erneut ein Wiederholungsspiel ein: "Wir haben jetzt in Deutschland die Chance, Vorbild zu sein. Wenn das Spiel wiederholt wird weiß jeder Spieler, dass er jetzt zum Fair Play verpflichtet ist." Nach dem "Treffer" von Stefan Kießling zum 2:0 hatten die Kraichgauer Protest eingelegt.

Medienberichte deuten darauf hin, dass die Entscheidung gegen ein Wiederholungsspiel so gut wie gefallen ist. "Ich habe den Eindruck gehabt, dass sich der DFB hinter der FIFA versteckt", so Gisdol.

"Harter Tobak" von Hannover

Am Samstag hatte Hoffenheim beim 4:1 in Hannover einen souveränen Sieg eingefahren. Dabei wurden zwei Hannoveraner vom Platz gestellt, was 96-Manager Dirk Dufner zu folgender Aussage veranlasste: "Uns beschleicht natürlich das Gefühl, das das Unrecht, das Hoffenheim angetan wurde, heute wieder zu Recht gebogen wird."

Für Gisdol ist dieser Vorwurf ein Unding. "Das war schon harter Tobak", schimpfte der 44-Jährige. Die Grenze sei erreicht: "Was gestern in Hannover zelebriert wurde, war schon einzigartig. Bei jeder Entscheidung wurde ein Theater sondergleichen aufgeführt. Ich wäre da nicht gerne Schiedsrichter gewesen."

Man dürfe solche Entscheidungen nicht gegeneinander aufrechnen, betonte er: "Wenn jetzt bei jeder Entscheidung für uns einer den Finger hebt, und sagt, dass ist jetzt wegen dem Phantomtor, dann sind wir auf dem Holzweg."

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