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Nach dem mühsamen Erfolg sind die Bayern-Spieler erleichtert und freuen sich auf ein paar Tage Ruhe, die sie auch benötigen.

NACHBERICHT
Für Goal in der Allianz Arena: Fabio Porta

Am Samstag erlebten die Zuschauer eine äußerst hitzige Partie zwischen dem FC Bayern München und Hertha BSC. Dabei gab es zum einen das gewohnte Bild in der Allianz Arena zu sehen, zum anderen aber auch ein starker Gegner, der die Hausherren vor Probleme stellte. Die müden Bayern mussten sich den Sieg hart erkämpfen, die Gäste wurden für ihre starke Leistung ausnahmslos gelobt.

Ungewohntes Bild

In den letzten Wochen konnten sich die Gegner des FC Bayern nicht mehr als eine Klatsche in der Allianz Arena abholen. Gegen Hertha wirkte der Tabellenführer nicht auf der Höhe, die Innenverteidigung um Jerome Boateng und Daniel van Buyten bekleckerte sich nicht mit Ruhm. Im Mittelfeld fehlte es an der Abstimmung. "Heute war es mal ein etwas glücklicher Sieg. Wir sind nicht wirklich zu unserem Spiel gekommen, Hertha hat ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert. Es war schwierig, wenn man ehrlich ist – das sieht man auch an unseren Toren", fasste Toni Kroos die Partie zusammen.

Verflixte 30 Minuten

Schon wieder geriet der Triple-Gewinner in Rückstand. Jerome Boateng stand bei der Ecke zu weit vom Gegner weg und agierte zu passiv. Derzeit brauchen die Bayern im eigenen Wohnzimmer mindestens 30 Minuten, um in die Partie zu finden. "Man hat gesehen, dass wir nicht in Fahrt gekommen sind. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen. Im Moment läuft es nicht so gut zu Hause. Wir müssen daran arbeiten, von Anfang an Vollgas zu geben", resümierte Boateng, der nicht seinen besten Tag erwischte. Mario Götze konnte sich die Start-Schwierigkeiten auch nicht erklären: "Komischerweise tun wir uns am Anfang schwer, ich weiß nicht, woran das liegt."



Arjen Robben sah es nicht so tragisch: "Es war nicht so schlimm, wie letzte Woche. Wir haben nicht schlecht angefangen. Man kann es aber auch positiv sehen – wir haben das Spiel gedreht und uns zurückgekämpft", so der Niederländer, der viel Lob für den Gegner übrig hatte: "Kompliment an Hertha, die sind nicht umsonst auf dem vierten Platz. Sie haben eine gute Mannschaft, spielen sehr aggressiv und kontern gefährlich. Es war auch ein schwieriges Spiel für uns." Kapitän Philipp Lahm sah ebenfalls einen starken Gegner: "Hertha steht zurecht weit oben in der Tabelle."

"Die Punkte sollen bei uns bleiben"

Man kann den Bayern Paroli bieten und sie vor Schwierigkeiten stellen. Hertha sorgte dafür, dass die Elf von Pep Guardiola sich hitzige Diskussionen auf dem Platz lieferte und der Trainer teilweise im Dreieck sprang, und dennoch gibt es einen Faktor, der immer bleibt: Die Bayern gewinnen. "Ärgern kann man uns, aber die Punkte sollen bei uns bleiben", so Manuel Neuer. Man könnte auch vom nächsten Schritt unter Pep Guardiola sprechen.

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