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Das "Phantomtor" von Sinsheim erhitzt seit einer Woche die Gemüter. Jetzt steht das Urteil des DFB an: Wiederholungsspiel oder nicht?

Leverkusen. Bayer Leverkusen wird sich am Montag in jedem Fall dem Urteil des DFB-Sportgerichts zum "Phantomtor" beugen. Das stellte Bayer-Geschäftsführer Michael Schade noch einmal klar. "Wir werden uns absolut der Entscheidung des Sportgerichts unterwerfen und jedes Urteil kritiklos akzeptieren - auch ein Wiederholungsspiel", sagte Schade.

Bayer-Sportchef Rudi Völler hatte dem SID bereits unter der Woche erklärt, dass Bayer ohne Anwalt nach Frankfurt/Main fahren und "das, was entschieden wird, anstandslos akzeptieren wird".

Kießling sagt als Zeuge aus

Mit einem Wiederholungsspiel rechnen muss Bayer nach aktueller Rechtslage aber nicht. "Wir gehen davon aus, dass wir nicht noch einmal in Hoffenheim spielen werden", sagte Nationalspieler Philipp Wollscheid nach dem 2:1 gegen den FC Augsburg dem SID und verwies darauf, "dass Stefan Kießling diesmal ein reguläres Tor erzielt hat, das nicht gegeben wurde. Da kräht aber kein Hahn nach. Natürlich wünscht man sich nicht, dass so etwas wie in Hoffenheim passiert. Aber ich wüsste mal gerne, wo der Unterschied ist zwischen einem regulären Tor, das nicht gegeben wurde, und einem irregulären Tor, das gewertet wurde".

Völler und Schade werden am Montag für Bayer vor dem Sportgericht erscheinen. Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling, der den Ball beim Spiel in Hoffenheim (2:1) ans Außennetz geköpft hatte, von wo er durch ein Loch in den Maschen ins Tor gelangte, wird als Zeuge aussagen.

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