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Nach Ansicht des BVB-Präsidenten sind die Gehälter im Profifußball gerechtfertigt, solange die Vereine ein Plus machen. Auch der Neid der Fans halte sich in diesem Fall in Grenzen.

Dortmund. Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball hat sich in die Gehälterdiskussion im Profi-Fußball eingeschaltet und erklärt, dass die Höhe der Gehälter im Profifußball gleichgültig sei, solange die Vereine ein Plus erwirtschaften.

Der 66-Jährige führte aus, dass auch die Fans aufgrund der sozialverträglichen Eintrittspreise nur in Ausnahmefällen Anstoß an den Gehältern nehmen.

"Der Fußball wird seiner sozial- und gesellschaftspolitischen Bedeutung gerecht. Und dann ist es eigentlich egal, was die Spieler verdienen, solange die Vereine in der Gewinnzone sind", sagte Rauball auf einer Podiumsdiskussion der TU Dortmund über die "Gratwanderung zwischen Emotionen und Geschäft".

Kommunikation mit Fans "unerlässlich"

Der BVB-Boss, der auch Präsident des Ligaverbandes DFL ist, gab an, allenfalls eine "unterschwellige Kritik" von außen an der Bezahlung der Profis zu registrieren. Dafür dass diese nicht herber ausfällt, machte er das seriöse Wirtschaften der Klubs, die hohe Stadionauslastung von 91 Prozent, die Eintrittspreise von durchschnittlich 22,85 Euro sowie den Erhalt der Stehplatzkultur verantwortlich.

Allerdings mahnte Rauball, dass eine dauerhafte Kommunikation mit den Fans unerlässlich sei, um diesen Zustand stabil zu halten. Gerade bei der Anzahl der neu herausgebrachten Trikots pro Saison sowie deren Preisen seien "Grenzen zu beachten", so der Funktionär.

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