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Hamburgs Hakan Calhanoglu über türkische Journalisten: "Die raffen es nicht"

Der Mittelfeldspieler des Hamburger SV freut sich auf die Saison unter dem neuen Trainer und mit Neuzugang Lasogga, ärgert sich aber über Journalisten aus der Heimat.

Hamburg. Hakan Calhanoglu spielt derzeit seine erste Saison beim Hamburger SV und ist sehr zufrieden mit seinem neuen Trainer. "Wir versuchen, lange Bälle zu vermeiden, lieber von hinten heraus zu spielen. Das mag ich und so macht es Spaß."

Er sieht das Team unter Bert van Marwijk auf einem guten Weg: "Von Spiel zu Spiel wird das System besser greifen", sagte der 19-Jährige der Hamburger Morgenpost.

Dazu beitragen soll auch Neuzugang Pierre-Michel Lasogga, mit dem sich der Türke auf dem Feld schon gut versteht: "Er weiß ganz genau, wohin ich die Bälle gerne spiele und ich weiß, wo er hinrennt. Es macht einfach Spaß, mit ihm zu spielen."

Interesse aus der Türkei

Generell gefällt es dem Talent sehr gut bei den Norddeutschen. Auch ein gewisser Hype um seine Person macht Calhanoglu nichts aus: "Ich stehe gern im Vordergrund und komme damit gut klar."

Gedanken über einen Wechsel macht er sich deshalb keine, obwohl es zuletzt von mehreren Vereinen Angebote gab, darunter offenbar auch von Galatasaray: "Mein Berater und ich werden immer mal wieder angerufen. Interesse ehrt mich, aber wir sagen immer höflich ab. Ich will mich beim HSV behaupten."

Gegen einen Wechsel in die Türkei sprächen auch die türkischen Journalisten, die kürzlich gefälschte Zitate des jungen Mittelfeldspieler veröffentlichten: "Mein Telefon klingelt andauernd. Wenn da aber eine türkische Nummer auftaucht,  gehe ich gar nicht mehr ran. Ich habe es so oft erklärt, aber die raffen es nicht."

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