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Es war nach gutem Auftakt nichts mehr für Fußball-Puristen, was der BVB gegen H96 zeigte. Für den Dreier reichte es trotzdem, und Klopp war ohnehin angetan.

Dortmund. Jürgen Klopp übte sich nach dem mühevollen Arbeitssieg von Borussia Dortmund gegen Hannover 96in demonstrativer Gelassenheit. "Wir sollten am Dienstag einen Schritt weiter sein. Wir können besser Fußball spielen, und wir werden es auch. Ich habe ein gutes Gefühl", verkündete der BVB-Trainer mit Blick auf das dritte und richtungsweisende Gruppenspiel der Champions League beim FC Arsenal mit scheinbar unerschütterlichen Optimismus.

Die Spione der Gunners dürfte hingegen der Auftritt des deutschen Fußball-Vizemeisters beim 1:0 (1:0) gegen Hannover 96 kaum erschreckt haben. Mehr schlecht als recht quälte sich der BVB zum fünften Sieg im fünften Heimspiel der Saison und suchte nach überstandener Verletzungsmisere gegen das auswärtsschwächste Team der Liga vergebens seinen Rhythmus.

Zorc: "Nichts für's Jahrbuch"

Sportdirektor Michael Zorc wollte den Auftritt gegen die Niedersachsen schnell abgehakt wissen: "Das war sicherlich kein Spiel fürs Jahrbuch. Aber man muss auch mal ein 1:0 über die Runden bringen." Und er versprach Besserung: "In London, das wird ein ganz anderes Spiel." Torhüter Roman Weidenfeller legte nach: "Jetzt werden wir schnellstens wieder in der Champions-League-Modus schalten."

Das wird auch notwendig sein, denn einen derartigen Durchhänger, wie ihn sich der BVB gegen Hannover nach einem vielversprechenden Beginn leistete, dürfte im Emirates Stadion von den Gunners brutal bestraft werden. Klopp kann das nicht beunruhigen: "Wir wussten, wie schwer es wird nach der Problematik der letzten 12, 13 Tage. Wir haben Fußball gespielt, solange der Tank voll war. Das war für die Jungs eine wichtige Einheit, die uns stärker macht."

96 auswärts wieder mit leeren Händen

Auch ein schwächelnder BVB war noch immer ein wenig zu stark für Hannover, das nach dem vierten Gastspiel der Saison noch immer auf das erste Tor im fremden Stadion wartet. Zumindest in der Schlussphase, als dem BVB die Luft ausging, boten sich einige Chancen.

"Wir haben uns gut verkauft. Wir fahren nach einer guten Leistung mit einem guten Gefühl nach Hause - aber es hat wieder nicht für Punkte gereicht", klagte 96-Coach Mirko Slomka, lobte jedoch den "leidenschaftlichen Auftritt" seiner Mannschaft. Auf Siege muss er vorerst weiter im heimischen Stadion hoffen.

EURE MEINUNG: Wie wird Dortmund in London auftreten?

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