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Der Eintracht-Manager befürchtet, dass der Erwartungsdruck auf den jungen Tschechen zu groß wird. Als mahnendes Beispiel führt er den Ex-Frankfurter Martin Fenin an.

Frankfurt. Eintracht Frankfurts Manager Bruno Hübner ist in Sorge um Neuzugang Vaclav Kadlec. Der 52-Jährige befürchtet, dass der Erwartungsdruck auf den jungen Tschechen zu groß werden könnte. Als mahnendes Beispiel führte er den Ex-Frankfurter Martin Fenin an.

"Vaclav hat angedeutet, dass er großes Potenzial hat. Aber es ist unsere Pflicht, ihn zu schützen, behutsam aufzubauen und ihm die nötige Zeit zuzugestehen", sagte Hübner der Sport Bild: "Wir können nicht erwarten, dass er in jedem Spiel trifft. Er wird auch mal in ein Loch fallen."

mahnendes Beispiel Martin Fenin

Die Eintracht ist aus leidvoller Erfahrung gewarnt. 2008 verpflichtete der Klub mit Martin Fenin ebenfalls einen jungen Tschechen, der sich mit einem überragenden ersten Halbjahr einführte. Nach Problemen bei seiner Zwischenstation Energie Cottbus ist er mittlerweile wieder in der Heimat bei Slavia Prag gelandet.

Hübner will die Lehren aus diesem Kapitel ziehen: "Martin Fenin ist ein warnendes Beispiel, den alle zu Anfang hochgelobt haben, der aber nie mehr seine Topform gefunden hat. So soll es bei Vaclav nicht laufen."

Kadlec wechselte am 18. August für 3,5 Millionen Euro Ablöse von Sparta Prag nach Frankfurt. In seinen ersten neun Pflichtspielen für die Eintracht gelangen dem 21-jährigen Angreifer vier Tore und zwei Assists.

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