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Bremens Präsident schiebt die mäßige Finanzlage des Klubs auf getätigte Transfers unter Allofs. Man sei abgehoben gewesen.

Bremen. Der Präsident von Werder Bremen, Klaus-Dieter Fischer, hat die Transferpolitik unter dem früheren Manager Klaus Allofs und Ex-Trainer Thomas Schaaf als Grund für die mäßige finanzielle Lage beim Klub von der Weser ausgemacht. Man sei damals abgehoben gewesen.

"Statt Spielern einen Vertrag zu geben, die wir selbst ausgebildet hatten, haben wir eingekauft. Nach vielen erfolgreichen Transfers in den letzten Jahren weit weniger erfolgreich", sagte Fischer der Bild.

Auf Micoud und Diego folgten viele Flops

Und der 72-Jährige weiter: "Das hat sich sportlich wie finanziell negativ ausgezahlt. Wir waren abgehoben und zu euphorisch." Werder schließt das Geschäftsjahr offenbar zum zweiten Mal in Folge mit einem Millionen-Minus ab. Zuletzt waren es acht Millionen Euro.

Allofs, der mittlerweile beim VfL Wolfsburg tätig ist, kann die Anschuldigungen nicht nachvollziehen: "Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg eher wenige. Spieler wie Mertesacker, Özil, Klose, Pizarro, Ismael, Davala oder Micoud wären ohne Schaaf und Allofs nie in Bremen gelandet."

EURE MEINUNG: Wie seht ihr die Transferpolitik der Ära Allofs/Schaaf?

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