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Der ehemalige Nationalspieler ließ durchblicken, dass der Rekordmeister dem Innenverteidiger erklärte, nur bei deutlicher Leistungssteigerung eine Zukunft beim FCB zu haben.

München/Köln. In der aktuellen Spielzeit läuft es bisher sehr gut für Jerome Boateng. Im Abwehrzentrum des FC Bayern unter Pep Guardiola gesetzt, überzeugte er auf konstant hohem Niveau und hat damit auch maßgeblich Anteil an der defensiven Stabilität des Rekordmeisters.

In der Vergangenheit waren die Münchner Verantwortlichen allerdings sehr skeptisch, ob der 25-Jährige eine Zukunft an der Säbener Straße verdiene. Das verriet Ex-FCB-Profi Mehmet Scholl im Rahmen der WM-Quali der DFB-Elf gegen Irland am Freitag.

"Man hat mit ihm ein Hintergrundgespräch geführt und ihm gesagt, dass er nicht mehr lang beim FC Bayern spielt, wenn er so weiter spielt wie letzte Saison", so der 42-Jährige in der Bild.

"Man erkennt ihn fast nicht wieder"

In den vergangenen Spielzeiten konnte Boateng längst nicht mit der nun erlangten Konstanz gefallen und offenbarte immer wieder Unkonzentriertheiten.

Umso erfreulicher ist für Scholl die Entwicklung des gebürtigen Berliners, der auch in der Nationalmannschaft zuletzt gute Leistungen zeigte und daher gute Karten auf einen WM-Stammplatz hat.

"Man erkennt ihn fast nicht wieder. Wenn Spieler bereit sind, sich zu verändern, zu verbessern, ist das klasse", betonte der Europameister von 1996 in seiner Rolle als TV-Experte bei der ARD. 

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