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Ein Remis und ein klarer Sieg zum Einstand des neuen Trainers - der HSV ist zurück in der Erfolgsspur. Grund zu Euphorie gebe es aber nicht, warnt Seeler.

Hamburg. Es ist der ganz normale Wahnsinn beim Hamburger SV: Kaum gewinnen die Hanseaten mal ein Spiel mit 5:0, muss auf die Euphorie-Bremse getreten werden. In diesem Fall ist es HSV-Legende Uwe Seeler, der Bodenhaftung fordert.

"Siege geben ja Selbstvertrauen, nur: Man darf das nicht überbewerten", mahnte der 76-Jährige am Rande der Frankfurter Buchmesse. "Man muss es nehmen wie es ist und jetzt nachlegen gegen Stuttgart", betonte Seeler.

Seeler: "Ich hoffe, da kehrt jetzt Ruhe ein"

Neuester Hoffnungsträger im hohen Norden der Bundesliga ist Trainer Bert van Marwijk, der bei seinem Amtsantritt immerhin vier Zähler aus zwei Partien sicherte. Ebenso viele Punkte, wie dem HSV zuvor in sechs Spielen gelungen waren.

"Er hat eine klare Vorstellung, die er durchsetzen muss. Er hat ja viel Erfahrung", lobte Seeler den neuen starken Mann an der Elbe, der Entspannung ins Tollhaus Hamburg bringen soll: "Ich hoffe sehnlichst, dass da jetzt wieder ein bisschen mehr Ruhe einkehrt", sagte das HSV-Idol.

Dazu müssen die Hanseaten endlich konstant gute Leistungen bringen und an die starke Vorstellung gegen Nürnberg anknüpfen. Am Sonntag trifft die Mannschaft von van Marwijk auf den VfB Stuttgart - eine Chance, auf Dauer in "ruhiges Wasser", so Seeler, zurückzukehren.

EURE MEINUNG: Gelingt es Van Marwijk, die Wogen in Hamburg zu glätten?

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