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Trotz diverser Verletzungen fand Dortmunds Routinier immer wieder zurück in die Startelf. Dies ist neuerlich sein Plan - immerhin hat er darin jede Menge Erfahrung.

Dortmund. Aktuell muss Borussia Dortmund auf seinen Kapitän verzichten. Nicht zum ersten Mal. Sebastian Kehl kämpft seit Jahren mit Verletzungen. Und trotzdem findet er stets den Weg zurück ins Team.

Gegenüber den RuhrNachrichten erzählte der 33-Jährige mit Blick auf seine zahlreichen Zwangspausen: "Mich hatte niemand mehr auf dem Zettel, und dann hieß es, guck mal, der alte Mann ist auch noch da." In zwei, drei Wochen könnte nach Meinung Kehls das nächste Comeback anstehen.

Eine Art Comeback erlebte der 33-Jährige auch mit dem BVB. Trotz "Fast-Insolvenz" und sportlicher Talfahrt hielt er dem Verein die Treue, in den vergangenen drei Saisonen kehrten sie gemeinsam an die Spitze des deutschen Fußballs zurück.

Dortmund "ein Stück Heimat"

Ein echte Verbindung entstand besonders in Zeiten, als Kehl zum Zuschauen verdammt war. "Als ich lange verletzt war, hat man mir sehr viel Zeit gegeben und Vertrauen in mich gesetzt. Das vergisst man nicht", so der Mittelfeldspieler. Dortmund sei für den gebürtigen Hessen deshalb "ein Stück Heimat geworden".

Mit Blick auf die aktuelle Verletzungsmisere sagte er: "Die Stimmung in der Kabine ist momentan vielleicht nicht die allerbeste, das stimmt. Wir haben schwere Wochen vor der Brust, jeder ist da mehr mit sich selbst beschäftigt und versucht, so schnell wie möglich fit zu werden." Kehl selbst ist aber zuversichtlich, dass dies klappt. Er weiß schließlich, wie es geht.

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