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Nürnberg-Manager Martin Bader unter Zugzwang: "Wenn der nächste Trainer nicht funktioniert, bekomme ich in die Fresse"

Nach der Entlassung des erfolgslosen Michael Wiesinger sucht der Club-Sportvorstand einen neuen Trainer. Favorit Christian Gross lässt Bader bislang zappeln.

Nürnberg. Kein Sieg nach acht Spieltagen, Platz 16 in der Tabelle und zuletzt eine 0:5-Klatsche im eigenen Stadion gegen den Hamburger SV. Für Michael Wiesinger bedeutete dies das Aus beim 1. FC Nürnberg. Nun fahndet Sportvorstand Martin Bader nach einem Nachfolger. Christian Gross gilt als Wunschkandidat, zögert aber mit einer Zusage.

"Der neue Trainer muss sportlich, menschlich und wirtschaftlich zu uns passen. Wir dürfen jetzt keine Fehler machen", mahnte Bader in der Bild zur Geduld.  Der Club-Manager darf sich keinen Misserfolg bei der Suche leisten und stünde bei einem Fehlgriff selbst in der Kritik.

"Wenn der nächste Trainer nicht funktioniert, bekomme ich in die Fresse", urteilte Bader. "Aber dafür werde ich bezahlt. Das halte ich nach zehn Jahren im Verein schon aus."

Wie einst in Stuttgart - führt Gross auch Nürnberg aus dem Keller?

Gross gilt als Favorit der Franken. Nach Informationen der Bild soll dem Schweizer ein Vertrag vorliegen, der 59-Jährige zögert allerdings mit der Unterschrift. Ob es daran liegt, dass Aufsichtsrats-Boss Klaus Schramm zuvor die Verhandlungen ausplauderte.

"Das hat mir in den Gesprächen sicher nicht geholfen", betonte Bader. Gross hat in der Bundesliga bereits Erfahrungen als Feuerwehrmann gesammelt. Im Dezember 2009 übernahm er den VfB Stuttgart, der damals im Tabellenkeller herumdümpelte.

Der Schweizer führte die Schwaben in einer furiosen Rückrunde bis in die Europa League, wurde nach einem Fehlstart in der folgenden Saison aber entlassen.

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