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Der Mainz-Coach zeigt sich vor dem direkten Duell beeindruckt von den neuen Münchnern unter Pep Guardiola und hätte das Spiel lieber schon hinter sich.

Mainz. "Der FC Bayern spielt aktuell noch flexibler als Barcelona damals", erklärte Thomas Tuchel, Trainer des 1. FSV Mainz 05, gegenüber der Bild.

Zu Beginn der Saison seien die Bayern noch gnädiger gewesen. "Jetzt glauben schon alle ans neue System, es greifen Dominanz und Vertrauen, ist Lust auf die Jagd nach dem Ball da", sagte Tuchel, der durchaus Änderungen im Gegensatz zum FC Barcelona unter Guardiola erkennt.

"Die Außenverteidiger stehen nicht so breit, dafür rücken die Außen im Mittelfeld mehr auf die Flügel. Dazu gab es die Diagonalschläge, eine Spezialität von Dante, so bei Barcelona nicht."

"Abgeschenkt oder kapituliert wird nicht"

Dennoch sieht er Chancen im Duell mit den Bayern: "Auch wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass wir da verlieren – abgeschenkt oder kapituliert wird nicht" Für einen Sieg würde er sogar große taktische Änderungen vornehmen: "Vielleicht trainieren wir genau nach unseren Prinzipien weiter – und drehen dann unmittelbar vor dem Spiel am Samstag unseren taktischen Ansatz für das eine Spiel komplett um."

Die Mainzer stehen derzeit auf dem 11. Platz in der Tabelle der Bundesliga, der FC Bayern ist mit 20 Punkten Erster, ließ allerdings beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen zuletzt Punkte liegen. Der letzte Sieg gelang der Mannschaft vom Thomas Tuchel im November 2011, als man zu Hause mit 3:2 gewinnen konnte.

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