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Im Duell mit Bayer 04 erspielten sich die Gäste Chancen en masse. Unter dem Strich stand jedoch nur ein Treffer – und ein Punkt.

Leverkusen. Das Duell des Tabellendritten mit dem Zweiten endete 1:1. Was auf den ersten Blick danach aussieht, als seien sich zwei Teams auf Augenhöhe begegnet. 27:5 Torschüsse für den FC Bayern München sprechen jedoch eine ganz andere Sprache. Dementsprechend haderten Spieler und Verantwortliche der Münchener nach dem Spiel bei Bayer Leverkusen mit der eigenen Chancenverwertung.

Ribery über mangelnde Effizienz: "Nicht normal"

"Man weiß nicht genau, was man sagen soll", ärgerte sich Thomas Müller in der Bild, um dann doch noch ein paar Worte zu finden: "Die Chancenverwertung war eine Krankheit." Flügelflitzer Franck Ribery fand den extremen Ausschuss "nicht normal", dieses Spiel hätte mit "3:1 oder 4:1" gewonnen werden müssen.

Auch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich im Anschluss an die Partie: „Die Mannschaft ist nicht zufrieden. Wir haben da weitergemacht, wo wir in Manchester aufgehört haben." Spielerisch sei die Münchener Vorstellung "weltklasse" gewesen. "Aber es nützt kein Hadern mit dem Schicksal. Leider war das Tor etwas vernagelt – und darin stand auch noch ein guter Torhüter“, fand der 58-Jährige abschließend noch lobende Worte für Bernd Leno.

Dass sich der ein oder andere Bayer im Abschluss auch sehr ungeschickt anstellte, wollte direkt nach dem Spiel noch keiner ansprechen. So auch Joachim Löw, der das Spiel von der Tribüne aus verfolgte. Der Nationaltrainer staunte bloß: "Wer dieses Spiel gesehen hat, mag kaum glauben, dass es nur 1:1 ausgeht."

EURE MEINUNG: Wird die schlechte Chancenverwertung zu einem dauerhaften Problem der Bayern?

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