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Der SC wartet nach sieben Ligaspielen noch auf einen Sieg, auch in der Europa League läuft es nicht rund. Anders die Eintracht, die zuletzt sechsmal unbesiegt blieb.

Freiburg. In Freiburg kommt es am 8. Spieltag der Bundesliga zum Duell der beiden deutschen Europa-League-Starter (Sonntag, 17:30 Uhr). Der SC konnte sich in dieser Saison bislang nur im DFB-Pokal über Siege freuen, während Eintracht Frankfurt zuletzt in der Liga und vor allem international für Furore gesorgt hat.

Bereits vor einer Woche befand Freiburgs Trainer Christian Streich, dass seine Mannschaft aufgrund von Verletzungssorgen und der hohen Personalfluktuation in dieser Saison "enorm kämpfen" müsse, "um zu bestehen". Die Situation hat sich seitdem zugespitzt: Nach dem 0:5 bei Borussia Dortmund in der Liga hat sich der SC im Tabellenkeller festgesetzt, zudem droht nach dem 0:2 beim FC Sevilla vom Donnerstag auch die Reise durch Europa ein schnelles Ende zu nehmen.

Die beiden Roten Karten gegen Innenverteidiger Fallou Diagne in diesen Spielen entspannen die Lage nicht gerade, zumal Streich in der Abwehr zuletzt immer wieder umstellen musste. Gegen Frankfurt dürfte nun Immanuel Höhn an die Seite von Matthias Ginter rücken und vor Keeper Oliver Baumann gemeinsam mit Oliver Sorg und Christian Günter einen Abwehrverbund bilden, die komplett der eigenen Nachwuchsschule entstammt.

Keine Unruhe in Freiburg - "Die Richtung stimmt"

Sportdirektor Jochen Saier weiß zwar, dass der erste Sieg der Saison nicht zuletzt aus psychologischen Gründen wichtig wäre, weigerte sich aber gegenüber dem "Kicker", die Frankfurt-Partie zum Schlüsselspiel zu erklären: "Für uns ist jedes Spiel wichtig. Wir wussten vor der Saison, dass es schwer werden kann. Jetzt ist es so. Die Situation muss man annehmen, und das tun alle."

Der 35-Jährige ist optimistisch, verweist auf den Aufwärtstrend aus den letzten beiden Heimspielen gegen Hertha BSC (1:1 in der Liga) und den VfB Stuttgart (2:1 im DFB-Pokal): "Insgesamt stimmt die Richtung. Wenn wir eine Leistung wie gegen den VfB zeigen, können wir auch gegen Frankfurt etwas holen."

Frankfurter Jubiläum ohne Meier

Die Eintracht bestreitet am Sonntag ihr 1500. Bundesligaspiel, drei Punkte würden den 555. Sieg bedeuten. Die wären wichtig, um den Aufwärtstrend der letzten Wochen mit einem Sieg und zwei Unentschieden in der Liga und zwei 3:0-Siegen in der Europa League fortzusetzen.

Voraussichtlich zum letzten Mal wird Trainer Armin Veh auf Torjäger Alex Meier (Oberschenkelbeschwerden) verzichten müssen, der auch in dieser Saison bereits fünfmal in Pflichtspielen zugeschlagen hat. Meier gibt sich dafür selbst die Schuld: "Ich habe einfach zu früh angefangen. Es hat noch einmal reingestochen hat in den Muskel an der gleichen Stelle".

Flum und Rosenthal kehren heim

Sein Trainer ist dennoch zuversichtlich: "Wir spielen auch ohne Alex gut, schießen auch ohne ihn Tore. Ich wäre trotzdem froh, wenn er bald zurückkommt." Zuletzt ist vor allem Neuzugang Vaclav Kadlec (drei Tore in fünf Spielen) in die Bresche gesprungen.

Ein besonderes Spiel wird es für Jan Rosenthal und Johannes Flum, die im Vorjahr noch im Dress des SC die Großen ärgerten und um ein Haar in die Champions League eingezogen wären. Letzterer traut der neuformierten Freiburger Mannschaft auch in der aktuellen Lage einiges zu und prophezeit eine schwierige Aufgabe: "Dass meine Ex-Kollegen nicht so gut gestartet sind, hat nichts zu heißen. Freiburg ist sehr heimstark."

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