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Euphorisiert vom Last-Minute-Sieg in der Champions League gegen Real Sociedad ist man in Leverkusen optimistisch, auch in der Bundesliga gegen Bayern etwas holen zu können.

Leverkusen. Rudi Völler schrie seine Freude lauthals heraus, der neue Geschäftsführer Michael Schade sank erleichtert in den Stuhl und die Zuschauer feierten wie lange nicht in der BayArena: Nach dem erlösenden Millionen-Schuss von Joker Jens Hegeler in der Nachspielzeit des Champions-League-Spiels gegen Real Sociedad San Sebastian (2:1) herrschte bei Bayer Leverkusen die pure Freude. Doch der Blick ging gleich schon nach vorne: Denn Bayer, schon im Vorjahr einziger Besieger von Bayern München in der Bundesliga, plant am Samstag den nächsten Coup gegen den Triple-Sieger.

Kießling will ein "Ausrufezeichen setzen"

"Ich glaube nicht, dass die Bayern unschlagbar sind", sagte Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling: "An guten Tagen können wir das schaffen." Dafür müsse Bayer nur selbstbewusster auftreten als zum Beispiel beim 2:4 in der Königsklasse bei Manchester United: "Das können wir uns auch erlauben. Wir können ein echtes Ausrufezeichen setzen. Wir gehen in dieses Spiel und wollen es gewinnen."

Auch Torhüter Bernd Leno trug das gesteigerte Selbstbewusstsein Bayers zur Schau, das neun von elf Pflichtspielen in dieser Saison gewann. "Bayern ist die beste Mannschaft der Welt. Aber viele vergessen, dass wir auch guten Fußball spielen", erklärte er: "Das ist eine Riesenchance, die Aufmerksamkeit ein bisschen auf uns zu ziehen."
MENDIETAS UNBEZAHLBARER MOMENT

Reinartz: "Wir spielen noch besser als letztes Jahr"

Im Vorjahr gewannen die Rheinländer 2:1 in München, seitdem sind die Bayern in 32 Ligaspielen ungeschlagen. "Man muss Respekt zollen, aber man muss keine Angst vor ihnen haben", betonte Leno: "Wir haben sie im letzten Jahr geschlagen, das muss man erst einmal schaffen. Wir müssen uns nicht kleiner machen als wir sind."

Auch Mittelfeldspieler Stefan Reinartz dachte an den Sieg im Vorjahr. "Ich weiß nicht, ob Bayern in diesem Jahr noch besser ist", äußerte er: "Aber ich weiß, dass wir noch besser spielen als letztes Jahr." Roberto Hilbert gab die Losung aus: "Wir wollen unsere weiße Weste zu Hause behalten. Und wir werden alles dransetzen, die beiden da oben zu ärgern."

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