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Nachdem Philipp Lahm bereits seine Abneigung gegen die öffentliche Kritik von Funktionären kundgetan hat, äußert sich jetzt auch der Geschäftsführer des BVB zu dieser Thematik.

Dortmund. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schließt öffentliche Mannschaftskritik, wie sie Sportvorstand Matthias Sammer beim Triple-Gewinner FC Bayern München praktiziert hat, bei Borussia Dortmund aus.

"Unabgestimmt kann ich mir Kommunikation nicht vorstellen. Das wäre komplett gegen unsere Philosophie und Logik", sagte der BVB-Chef in einem Interview der Sport Bild. Man sehe ja, dass man in der Öffentlichkeit immer eine Sprache sprechen würde. "Das ist unsere Art der Kommunikation. Und nur über die kann ich sprechen", ergänzte Watzke.

BVB konzentriert sich nur auf sich selbst

Die Behauptung von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, in Dortmund würde man sich über den Zeitpunkt der Sammer-Kritik "totlachen", hat Watzke dementiert: "Da hat er unrecht. Er glaubt, da er häufig nach Dortmund schaut, dass wir genauso häufig nach München schauen. Da täuscht er sich aber. Wir haben vor der Saison klar festgelegt, dass wir uns nur auf unsere Aufgaben konzentrieren."

Mit dieser Taktik ist die Borussia bislang gut gefahren. Sportlich läuft es beim Vizemeister. In der Bundesliga steht man an der Spitze, im DFB-Pokal ist das Achtelfinale erreicht und in der Königsklasse hat sich das Team von Jürgen Klopp nach dem Heimsieg gegen Olympique Marseille eine gute Ausgangssituation verschafft. Auch das anhaltende Theater um die Zukunft von Topstürmer Robert Lewandowski konnte dem sportlichen Erfolg keinen Abbruch tun.

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