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Präsidiums-Mitglied Marco Wurzbacher wirft dem Hertha-Kapitän fehlendes Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Ultras vor. Der Schweizer ist sich keiner Schuld bewusst.

Berlin. Trotz des 3:1-Sieges gegen den FSV Mainz 05 herrscht bei Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC dicke Luft. Weil die Mannschaft nach dem Spiel als Reaktion auf die Pfiffe und Gesten nach dem Pokal-Aus beim 1. FC Kaiserslautern nicht vor der Ostkurve feiern wollte, meldete sich ein Präsidiumsmitglied zu Wort und kritisierte Kapitän Fabian Lustenberger.

"Unglaublich, was sich Lusti heute rausgenommen hat. Ein Kapitän ohne Gespür für die Situation des Vereins. Darüber wird zu reden sein", schrieb Präsidiums-Mitglied Marco Wurzbacher via Twitter.

Der Grund: Nach dem Abpfiff hatten Lustenberger und Torhüter Thomas Kraft ihren Mitspielern signalisiert, nicht wie üblich zu den treuesten Fans in die Ostkurve zu gehen. Erst Änis Ben-Hatira bewegte die Kapitäne durch wilde Gesten schließlich zum Einlenken.

Lustenberger verärgerte Hertha-Anhang

In der Ost-Kurve diskutierte Lustenberger mit den Capos der Ultras. Dabei soll der 25-Jährige nach Bild-Informationen erklärt haben, dass die Mannschaft mit den beleidigenden Gesten und Pfiffen beim Pokalspiel in Kaiserslautern am vergangenen Mittwoch nicht einverstanden war. Zum Eklat kam es, als Lustenberger sich weigerte, seine Sätze über das Mikrofon an die gesamte Kurve zu richten.

Der Schweizer verteidigte sich zwar, dass die Angelegenheit "mit den Fans im Stadion geklärt" worden sei, doch nach Informationen der Zeitung wurde noch am Samstagabend ein weiteres schlichtendes Gespräch mit den führenden Köpfen der Ultras abgehalten. 

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