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Adler, van der Vaart oder Djourou sahen nach dem Frankfurt-Spiel positive Effekte des Trainerwechsels. Auch Sportdirektor Kreuzer ließ Kritik an Fink durchblicken.

Hamburg/Frankfurt. Nach dem 2:2 im Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt haben mehrere Spieler des Hamburger SV verbal gegen ihren früheren Trainer Thorsten Fink nachgetreten. Der 45-Jährige reagierte gelassen auf die Kritik.

"Ich habe das Spiel gesehen. Ich möchte nichts Negatives über den HSV sagen. Nachtreten ist nicht mein Ding", sagte Fink am Sonntag zu Bild. Der Übungsleiter war Mitte September nach 23 Monaten im Amt wegen Erfolglosigkeit entlassen worden.

Zuvor hatten einige HSV-Spieler mehr oder weniger direkt zum Rundumschlag gegen Fink ausgeholt. "Wir haben wieder einen Chef-Trainer mit einer klaren Idee", erklärte Torhüter Rene Adler. Kapitän Rafael van der Vaart stellte nach dem Spiel fest, dass die Mannschaft unter dem neuen Coach Bert van Marwijk "keine Angst" hatte, Fußball zu spielen.

Kreuzer wurde deutlich

Noch offener war die Kritik der Abwehrspieler Heiko Westermann ("Wir waren zuletzt taktisch nicht diszipliniert") und Johan Djourou ("Der neue Trainer hat uns stabiler gemacht.").

Besonders Sportdirektor Oliver Kreuzer sparte bei Sport1 nicht mit Schelte am früheren Chefcoach: "Entscheidend war, dass wir an unserer Strategie und unserem Plan festgehalten haben. Früher haben wir schnell versucht, was zu ändern. Das ging in die Hose."

Trotz des Punktgewinns in Frankfurt rangiert der Hamburger SV nach dem 7. Spieltag immer noch auf dem Relegationsplatz. Nächster Gegner ist am kommenden Sonntag der 1. FC Nürnberg. 

EURE MEINUNG: Bringt van Marwijk den HSV wieder in ruhigeres Fahrwasser?

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