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Standards bringen VfB weiter: "Wieder einmal der Türöffner"

Am Ende war es ein deutlicher Sieg, den die Schwaben beim Aufsteiger einfuhren. Auf die Siegerstraße brachte sie aber mal wieder eine Standardsituation.

Braunschweig. 4:0 stand es am Ende für den VfB Stuttgart. Die Schwaben taten sich bei Eintracht Braunschweig allerdings lange schwer, waren zeitweise sogar die schlechtere Mannschaft. Für die Wende sorgte mal wieder ein ruhender Ball.

VfB glänzt erst nach Führung

"Momentan reißt es das raus, dass wir bei Standards brandgefährlich sind", blickte Trainer Thomas Schneider laut der offiziellen Website seines Klubs nach der Partie auf den Führungstreffer zurück. Schon bei den letzten beiden Bundesliga-Partien waren es zwei Standards, die die beiden Tore brachten. Fredi Bobic stimmte seinem Trainer in diesem Punkt zu: "Der Türöffner war wieder einmal ein Standard."

Nach dem Treffer von Vedad Ibisevic lief es bei den Gästen dann deutlich besser. "Im zweiten Durchgang haben wir es auch fußballerisch ordentlich gelöst. Wir hatten dann vor allem die Ballkontrolle", lobte der sportliche Leiter. Schneider fasste sich etwas kürzer: "In der zweiten Hälfte lief es wie am Schnürchen."

"Machen entscheidende Fehler"

Dass der VfB in der 40. Minute in Führung ging, war für den Aufsteiger aus Braunschweig doppelt bitter. "Das 0:1 fällt zu einem Zeitpunkt, in dem wir noch gut im Spiel drin waren", drückte es Torsten Lieberknecht noch diplomatisch aus – seine Mannschaft war zu jenem Zeitpunkt das bessere Team.

Noch ärgerlicher dürfte aber sein, dass der Treffer gar nicht hätte zählen dürfen. Ermin Bicakcic, als Innenverteidiger mitten im Getümmel, berichtete: "Ich habe geahnt, dass der Ball auf den kurzen Pfosten kommt. Wir haben im Raum verteidigt und dann war es ein klarer Schubser mit beiden Händen."

Braunschweigs Trainer wollte jedoch nicht großartig auf diesen einzigen Fehler des Unparteiischen eingehen. Er ärgerte sich viel mehr über die eigene Leistung: "Das 0:2 hat dann das Spiel komplett in die Hand der Stuttgarter gegeben. Wir machen insgesamt ab und an leider den einen oder anderen entscheidenden Fehler."

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