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Zu so einem frühen Zeitpunkt könne noch nicht alles perfekt laufen, befand der Werder-Trainer nach dem 3:3 gegen Nürnberg. Sein Pendant Michael Wiesinger haderte mit Hälfte eins.

Bremen. Turbulent war es allemal, was Werder Bremen und der 1.FC Nürnberg am siebten Spieltag der Fußball-Bundesliga auf den Rasen im Weserstadion zauberten. Letztlich allerdings für keines der beiden Teams so richtig erfolgreich, da man sich nach dem 3:3 die Punkte teilen musste. Bremen begann dabei stark und ließ mehr und mehr nach, die Spielkurve des Clubs verlief konträr dazu.

"Die erste Halbzeit war nicht gut von uns, in Hälfte zwei haben wir dann aber eindeutig die Kontrolle übernommen", resümierte Gästetrainer Michael Wiesinger dem Verlauf der Partie entsprechend am Sky-Mikrofon. "Am Anfang waren wir zu fehlerhaft, haben in der Vorwärtsbewegung zu leicht den Ball verloren. Das kannst du dir in Bremen nicht erlauben", ergänzte Wiesinger.

Wiesinger: Am Ende sogar der Sieg drin

Am Ende sei für die Franken dann aber sogar mehr drin gewesen als nur dieser eine Punkt, trauerte der 40-Jährige der Chance auf den ersten Saisonsieg hinterher. "Wenn dieser Sonntagsschuss zum 2:3 nicht gewesen wäre, gewinnen wir hier vielleicht sogar noch."

Sein Gegenüber auf der Trainerbank des SV Werder war zwar etwas enttäuscht, aber keineswegs beunruhigt darüber, dass seine Elf ein eigentlich unter Kontrolle gewähntes Spiel noch so aus der Hand gab. "Es gehört wahrscheinlich zu unserem Lernprozess dazu, damit wir in Zukunft so eine Führung dann über die Runden bringen können." Dennoch ärgerte er sich, dass der Sack nicht schon in den ersten 45 Minuten zugemacht wurde. "Wir hätten eigentlich schon drei oder vier Tore vorlegen müssen, dann wäre es einfacher gewesen."

Dutt: "Ich freue mich für Eljero"

Der Gedanke an einen seiner Spieler zauberte dem Bremer Coach dann aber doch wieder ein Lächeln aufs Gesicht. "Ich freue mich für Eljero, dass er die zwei Tore gemacht hat. Wir haben in letzter Zeit sehr viel in ihn investiert."

Der Holländer selbst war aber trotz seines Doppelpacks erwartungsgemäß nicht ganz zufrieden mit dem torreichen Nachmittag. "Nach dem 2:0 haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Bis dahin hatten wir die Vorgaben umgesetzt, danach lief viel falsch. Und dann passiert das eben so, das ist schade", analysierte Elia.
 
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