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Der BVB-Trainer war auch schon in Hälfte eins mit seiner Elf zufrieden, nur die Effektivität habe bis dato gefehlt. SCF-Keeper Oliver Baumann hätte sich mehr Gegenwehr gewünscht.

Dortmund. Was etwas schleppend begann, mündete letztlich in einer Gala von Borussia Dortmund beim 5:0-Sieg gegen den SC Freiburg, der nach dem Platzverweis für Fallou Diagne in der zweiten Hälfte nicht mehr den Hauch einer Chance hatte, noch einmal ins Spiel zurück zu kommen. Stattdessen wurden die Breisgauer vom BVB dann richtig vermöbelt.

"Nach dem Seitenwechsel war die Sache eindeutig, da waren wir in Überzahl. Und wenn die Mannschaft so ins Spielen kommt, dann macht Arbeiten eben Spaß", freute sich Trainer Jürgen Klopp gegenüber Sky. Doch der 46-Jährige betonte gleichzeitig, dass ihm der Auftritt seiner Spaß-Truppe bereits im Spiel elf gegen elf gefallen habe: "Die erste Halbzeit war einfach schon gut. Ich glaube nicht, dass man Gegenpressing besser spielen kann, als wir es da getan haben. Leider haben wir eben noch zu wenig Bälle reingemacht."

Reus hat schon Marseille im Blick

Einer aus seinen Reihen bewies aber schon in den ersten 45 Minuten Treffsicherheit: Doppeltorschütze Marco Reus. "Es war sehr schwer reinzukommen nach den 120 Minuten im Pokal bei 1860. Dann haben wir aber nach und nach unseren Rhythmus gefunden und auch in der Höhe verdient gewonnen", konstatierte der 24-Jährige und blickte bereits voraus: "Am Dienstag gegen Marseille haben wir das nächste schwere Spiel. Da wollen wir die ersten drei Punkte in der Champions League einfahren."

Beim Gegner herrschte dagegen erwartungsgemäß Ernücherung, nachdem man sich eigentlich mehr ausgerechnet hatte. "Wir haben uns viel vorgenommen und haben es am Anfang auch ganz gut gemacht. Mit zehn Mann war dann Ergebniskosmetik natürlich das einzige Ziel, aber auch das ist uns leider nicht gelungen", stellte ein enttäuschter Matthias Ginter fest.

Baumann: "Fünf Tore sind einfach zu viel"

Auch Torwart Oliver Baumann haderte mit der Höhe der Niederlage. "Fünf Tore sind einfach zu viel. Ich dachte wir holen ein bisschen Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen Stuttgart mit. Dass wir es denen heute so einfach machen hätte ich nicht gedacht."

Nicht minder enttäuscht war sein Trainer Christian Streich, der vor allem die Ruhe bei eigenem Ballbesitz vermisste und neidlos anerkannte: "Mit einem Mann weniger hast du gegen so eine gute Mannschaft eben keine Chance. Wir haben schwere Englische Wochen, das ist für uns ungewohnt. So kommt solch ein Spiel zustande."

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