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Finanziell geht es bei den Schwaben weiter bergab, das erklärt auch Sportvorstand Fredi Bobic. Es werden weiterhin rote Zahlen geschrieben.

Stuttgart. Bundesligist VfB Stuttgart wird nach dem Rekordminus von 2012 wohl auch im laufenden Geschäftsjahr rote Zahlen schreiben. Sportvorstand Fredi Bobic kündigte am Samstag in der Stuttgarter Zeitung ein erneut schlecht wirtschaftliches Gesamtergebnis für 2013 an. Zahlen nannte der 41-Jährige aber nicht. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten die Schwaben einen Verlust von 9,744 Millionen Euro gemacht. Die Gründe für die negative Bilanz sieht Bobic in den zurückgehenden Einnahmen aus dem Zuschauerbereich, den Fernsehgeldern und dem Sponsoring.

"Es sind viele Faktoren aus der Vergangenheit. Wir haben überall an Boden verloren. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es in die andere Richtung gehen muss, sonst wird es immer schwieriger, den Anschluss herzustellen", sagte Bobic, dem vor seinem Engagement eigentlich eine Besserung der Wirtschaftslage in Aussicht gestellt worden war: "Im entscheidenden Gespräch vor meiner Vertragsunterzeichnung wurde mir gesagt: Dieses Jahr müssen wir noch etwas langsam machen, aber nächstes Jahr kannst du dann investieren. Auf dieses nächste Jahr warte ich heute noch immer."

Bobic glaubt an den VfB

Dennoch ist Bobic davon überzeugt, mit dem Bundesligisten vor einer erfolgreichen Zukunft zu stehen. Er sehe "trotzdem in erster Linie, wie viele Möglichkeiten in diesem Klub stecken. Das treibt mich an".

Die Hoffnung auf Besserung knüpft Bobic auch an den neuen VfB-Präsidenten Bernd Wahler, den Nachfolger des im April zurückgetretenen Gerd Mäuser. In Wahler habe man "einen neuen Präsidenten, mit dem es richtig Spaß macht und mit dem man eine Perspektive entwickeln kann, die eine gute Zukunft verspricht. Das kann ich alleine nicht. Dafür brauche ich starke Partner."

Die Stuttgarter, nach einem missglückten Saisonstart nur Tabellenzwölfter, treffen am Sonntag zum Abschluss des 7. Spieltages auf Rückkehrer Eintracht Braunschweig

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