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Drei Siege holten die Hanseaten in sechs Spielen. Eine Bilanz, mit der Trainer Dutt zufrieden ist. Im Interview spach er außerdem über den Konkurrenzkampf und Aaron Hunt.

Bremen. Ausgerechnet gegen den Erzrivalen Hamburger SV schaffte Werder Bremen den ersten Sieg nach drei Pleiten in Folge. Ein Erfolg, der Trainer Robin Dutt für die Zukunft hoffen lässt: Er sieht Bremen auf einem guten Weg.

"Wenn wir diesen Punkteschnitt halten, hätten wir 51 Punkte am Ende der Saison. Das würden wir blind unterschreiben", so der Fußballlehrer im Interview mit der Bild. Mehr Torchancen, weniger Gegentore - "die Tendenz stimmt", urteilte Dutt.

"Ich konzentriere mich nicht auf zehn, elf Spieler"

Auf eine erste Elf festlegen will sich Bremens Trainer auch nach dem Sieg in Hamburg nicht. Der einstige DFB-Funktionär setzt auf Rotation. "Der Konkurrenzkampf ist groß. Es gibt immer Gründe zu wechseln", sagte Dutt und erklärte: "Die Aufgabe dieses Jahr ist, einen ganz großen Teil des Kaders auf ein hohes Niveau zu bringen. Da konzentriere ich mich nicht auf zehn, elf Spieler, sondern auf ganz viele."

Nur ein fester Kern, bestehend aus Torhüter Mielitz, Kapitän Fritz und den Mittefeldspielern Hunt und Makiadi, ist als "Achse" gesetzt. Um diese vier Spieler herum verändert Dutt immer wieder die Mannschaft. Der Teamgeist soll trotzdem nicht zu kurz kommen: "Den will ich aufbauen. Wir sind damit schon unglaublich weit gekommen."

Aaron Hunt - das "entscheidende Mosaikteilchen"

Aaron Hunt, Werders Top-Scorer der Vorsaison mit elf Toren und sechs Assists, hatte an diesem Erfolg bislang keinen großen Anteil - der 27-Jährige ist noch ohne Torbeteiligung in der laufenden Spielzeit.

"Er ist kein Typ wie De Bruyne oder Ribéry. Er ist das entscheidende Mosaikteilchen einer funktionierenden Offensive. Er ist angewiesen auf einen oder mehrere Spielpartner", betonte Robin Dutt. "Das heißt, in den nächsten Monaten müssen sich vorne Spielpartner für ihn finden. Wenn wir das Spielniveau in der Mannschaft steigern, wird Aaron diese Spielpartner bekommen", fuhr Bremens Trainer fort.

Die nächste Chance, einen "Spielpartner" für Aaron Hunt zu finden, biete sich am Sonntag bei der Partie gegen den 1. FC Nürnberg. Gegen die Franken entscheidet sich auch, ob der Sieg gegen Hamburg nur ein "Ausrutscher" oder tatsächlich eine Tendenz war.

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