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Wolfgang Hesl hat die Jugendarbeit und die Vereinsführung des HSV stark kritisiert und sieht darin auch seinen Wechsel begründet.

Hamburg. Von 2006 bis 2010 stand Wolfgang Hesl im Profikader des Hamburger SV, der Torhüter konnte sich bei den Hanseaten allerdings nie wirklich durchsetzen. Der 27-Jährige äußerte sich jetzt zur unruhigen Lage bei den Hanseaten und übte auch in eigener Sache Kritik.

Fehlende Kontinuität als Ursache

"In Hamburg haben es ja nur sehr wenige junge Spieler geschafft. Vielleicht war es mein Problem, dass ich ein Eigengewächs war. Ich hatte einfach keine Lobby beim HSV", klagte Hesl in der "Hamburger Morgenpost".

Mittlerweile habe er sich aber "als Mensch und Spieler entwickelt - das konnte ich in Hamburg leider noch nicht zeigen, obwohl alle wussten, was ich drauf habe. Letztlich habe ich mich dann in Ried, Dresden und Fürth immer durchgesetzt, obwohl ich jedes Mal als Nummer zwei gestartet bin."

Darüber hinaus übte der 27-Jährige, mittlerweile Stammkeeper bei der SpVgg Greuther Fürth, nach der Entlassung von Trainer Thorsten Fink und den Diskussionen im Klub Kritik an der Vereinsführung: "Was soll ich sagen? Das ist alles in jedem Fall sehr schade. Irgendwie bekommt der HSV keine Kontinuität rein. Dabei müsste der Klub eigentlich viel weiter oben stehen, als er es derzeit tut."

 

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