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Andreas Möller hat eine Absage vom HSV bekommen. Obwohl der Weltmeister von 1990 sich mit van Marwijk gut versteht, wollte der Hamburger Aufsichtsrat ihn nicht verpflichten.

Hamburg. Beim Hamburger SV herrscht nach der Aufsichtsratssitzung mit der positiven Entscheidung über die Verpflichtung von Bert van Marwijk als Trainer-Nachfolger von Thorsten Fink eine positive Stimmung. Der Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow erhöhte allerdings den Druck auf die HSV-Spieler.

"Jeder Trainer fängt bei null an. Die Spieler haben nun keine Alibis mehr", sagte Jarchow den anwesenden Journalisten: "Wir erhoffen uns von ihm mit seiner Erfahrung und seinem Alter, dass er schnell Stabilität und Ruhe in die Truppe bringt."

Zudem erlaubte sich der 58-Jährige mit dem Stabilitätswunsch einen deutlichen Seitenhieb gegen den Ex-Trainer Fink, der während der ersten Bundesliga-Spiele mehrmals die Formation gewechselt hatte. "Ich hoffe, dass er das schafft, das richtige System findet und nicht allzu oft wieder wechselt", so Jarchow über van Marwijk.

Dass der 61-jährige van Marwijk den krisengeschüttelten HSV beruhigen kann, schien zumindest in der letzten Woche fraglich. Schon am Freitag posaunte der Niederländer gegenüber einem heimischen Fernsehsender heraus, dass er in Hamburg einen Zweijahresvertrag unterschreiben wird.

"Er hatte eine SMS von seinem Berater falsch verstanden. Das hat aber zu keiner Verstimmung geführt", sagte Jarchow: "Wir haben nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er die Nummer eins auf unserer Liste war." Ganz hoch im Kurs beim neuen Trainer stand allerdings auch Andreas Möller. Der Weltmeister von 1990 sollte van Marwijk als Scout und Assistent unterstützen. Daraus wird jedoch nichts: "Möller kommt nicht. Auch nicht in den nächsten drei Wochen", wies Jarchow sämtliche Gerüchte zurück.

EURE MEINUNG: Bringt Bert van Marwijk dem HSV die erhoffte Stabilität?

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