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Auch bei seinen vorherigen Stationen hatte der 32-Jährige immer wieder Probleme mit Vereinsführung, Trainern oder Fans. Nun auch in Nürnberg?

Nürnberg. Sportliche Gründe nannte Michael Wiesinger, Trainer des 1.FC Nürnberg, für die Nicht-Berücksichtigung von Mittelfeldspieler Hanno Balitsch im Spiel gegen Borussia Dortmund. Zudem musste der 32-Jährige die Trainingseinheiten mit der U23  des "Clubs" absolvieren.

"Ich möchte nur Spieler im Abschlusstraining dabei haben, die uns gegen Dortmund weiterhelfen", erklärte Wiesinger die Maßnahme auf der Spieltags-Pressekonferenz. Die Degradierung soll jetzt jedoch nicht mehr vorübergehender Natur sein: "Ich möchte den Weg ohne Hanno Balitsch gehen. Die Mannschaft muss funktionieren und einen Weg gehen", wird der Club-Coach auf T-Online.de zur weiterhin bestehenden Suspendierung zitiert.

Vertrag bis 2014 - dennoch nun schon Abschied im Winter?

Balitsch hat noch einen Vertrag bis 2014, könnte angesichts der aktuellen Lage aber bereits im Winter gehen. Ob die Gründe für den Zwist ausschließlich sportlicher Natur sind? Die Vergangenheit des Profis liefert genügend Stoff für anderweitige Vermutungen.

Den FSV Mainz etwa verließ er 2005 nach internen Problemen. Harald Strutz, Präsident der Rheinhessen, sagte vergangene Woche zur Bild: "Kein einziger Spieler ist voller Wut von Mainz weggegangen - bis auf Hanno Balitsch. Der hat geschimpft, wir seien eine Sekte."

Nach Trainer-Kritik suspendiert

Und auch bei Hannover 96 und Bayer Leverkusen gab es ab und an Misstöne vom früheren U21-Nationalspieler zu vermelden. In Hannover kritisierte er 2008 eine Halbzeit-Ansprache des damaligen Trainers Dieter Hecking und wurde suspendiert. In Leverkusen musste er 2011 nach einem Streit mit Robin Dutt das Weite suchen.

EURE MEINUNG: Hanno Balitsch - Ein Problemprofi?

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