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Hamburger SV: Oliver Kreuzer privat in Karlsruhe – kommt van Marwijk am Mittwoch?

Unruhige Trainersuche beim HSV: Wunschkandidat van Marwijk bestätigt eine Einigung, die es offiziell noch nicht gibt. Derweil sorgt ein Trip von Kreuzer für Spekulationen.

Hamburg. Sportchef Oliver Kreuzer ist heute trotz anderslautender Meldungen nicht zu Verhandlungen in die Schweiz gereist. Der 47-Jährige dementierte zudem Gespräche mit Christian Gross, der neben Bert van Marwijk auf der Kandidatenliste um die Nachfolge des Trainerpostens beim Hamburger SV stehen soll.

Auch von einer endgültigen Einigung mit dem ehemaligen Bondscoach kann derzeit keine Rede sein: Nach Informationen von Goal liegt dem Aufsichtsrat noch keine Beschlussvorlage vor.

Dazu äußerte sich der HSV-Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Ertel später im NDR Sportclub: "Ich gehe davon aus, dass der Aufsichtsrat morgen eine Beschlussvorlage kriegen wird." Ertel weiter: "Ich glaube, dass wir in der jetzigen Situation einen Mann brauchen, der eine sportliche und menschliche Autorität hat. Das Profil passt", sagte Ertel: "Wenn der Vorstand davon überzeugt ist, dass Bert van Marwijk der richtige Mann ist, dann wird sich der Aufsichtsrat zumindest sportlich dem sicher nicht in den Weg stellen."

Kreuzer privat in Karlsruhe

Für weitere Spekulationen sorgte der heutige Trip von Oliver Kreuzer. Dieser ging allerdings nicht in die Schweiz, sondern nach Karlsruhe, um dort Vorbereitungen für seinen Umzug nach Hamburg zu treffen. Unterdessen ruderte Wunschkandidat van Marwijk zurück: "Ich habe mit dem HSV gesprochen diese Woche. Es war ein gutes Gespräch. Eigentlich gab es da keine Probleme mehr. Es ist aber noch nichts unterschrieben, offiziell ist es nicht", sagte der 61-jährige gegenüber Sky. Einen Tag zuvor sprach er bereits davon, der künftige HSV-Trainer zu sein.

Schwierige Aufgabe im Pokal

Der Plan des Vorstandes beim HSV sieht vor, den neuen Trainer am kommenden Mittwoch zu präsentieren, wie Ertel bestätigte: Davon gehe er "fest aus". In den Vertragsverhandlungen mit van Marwijk geht es auch um die Besetzung des Assistenzteams, dem Andreas Möller angehören soll. "Wer erzählt denn so was?", zeigte sich Kreuzer am Samstagabend verwundert. Doch wer auch immer den Trainerposten in Hamburg letztlich besetzt – im DFB-Pokal werden definitiv Rodolfo Cardoso und Otto Addo die Mannschaft betreuen. Gegen die SpVgg Greuther Fürth geht es um mehr als nur ums Weiterkommen. "Es geht jetzt auch um die Existenz", wie Heiko Westermann treffend beschrieb.

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