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Der Bosnier hatte die große Chance, quasi mit dem Schlusspfiff den Sieg für seine Mannschaft einzutüten, doch er vergab kläglich - die Stimmen zum Spiel.

Stuttgart. Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart gelang es gegen die stark aufspielende SG Eintracht Frankfurt nicht, den Sieg zu erringen. Stürmer Vedad Ibisevic entschuldigte sich für einen verschossenen Elfmeter. Im Großen und Ganzen bewerteten die Protagonisten dieses 1:1-Unentschieden nach Abpfiff jedoch als für alle Seiten gerecht.

Ibisevic sagt "sorry"

"Tut mir leid für die Mannschaft, aber das passiert", sagte ein sichtlich zerknirschter Vedad Ibisevic dem Bezahlsender Sky. Stuttgarts Trainer Thomas Schneider machte trotz seines dritten Spiels als Chef auf der VfB-Bank ohne Niederlage aus seiner Enttäuschung kein Hehl: "Ich bin mit der Leistung zufrieden, aber wenn man den Sieg in der Schlusssekunde auf dem Silbertablett serviert bekommt und den Elfmeter verschießt, ist das total bitter", so der Coach.

Analytischer wurde dagegen Mittelfeldspieler Christian Gentner: "Frankfurt ist besser ins Spiel gekommen, danach war es ein Hin und Her. Wir hätten drei Punkte hierbehalten können, leider haben wir den Elfmeter nicht verwandelt. Das 1:1 ist leistungsgerecht."

Doch einer freute sich diebisch: Dem erst 17-jährigen Timo Werner gelang ein schöner und wichtiger Treffer, dazu sein erster in der Bundesliga. Sein Tor war "das Schönste, was mir heute passieren konnte. An so einem Tag, vor so eine Kulisse zu treffen – was Besseres gibt's nicht."

Armin Veh wäre fast traurig geworden

"Geht der Elfmeter rein, wäre das traurig gewesen", so Eintracht-Coach Veh, "weil wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir waren von der ersten Minute an sofort wach." Veh weiter: "Durch den Punkt haben wir unsere erste Woche mit allen Belastungen eines Europacup-Teilnehmers gut überstanden."

Sein Spieler Stefan Aigner resümierte ebenfalls vor dem Sky-Mikro und sah ein am Ende "gerechtes Unentschieden. Beide Teams hatten große Torchancen und deswegen geht das in Ordnung."

Frankfurts Erleichterung nach Ibisevic' Fehlversuch war das Kontrastprogramm zur Stimmung beim VfB. "Auch wenn der Strafstoß berechtigt war, wäre eine Niederlage nach unserem überzeugenden Auftritt deprimierend gewesen", meinte Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen.

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