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Mirko Slomka versteht die Regelauslegung bei Handspielen nicht so ganz - bei seiner Kritik erhält er auch Zuspruch von Schalke-Coach Jens Keller.

Hannover. Trainer Mirko Slomka von Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat die Regelauslegung bei Handspielen im Strafraum kritisiert.

Frühe Diskussionen schlecht

"Es ist grundsätzlich schlecht, dass wir schon so früh in der Saison so häufig darüber diskutieren. Das bedeutet, dass irgendetwas in der Regelauslegung nicht so richtig funktioniert", sagte Slomka nach dem 2:1 (0:0)-Heimsieg der Niedersachsen gegen den FC Augsburg.

Schiedsrichter Christian Dingert hatte zuvor zwei umstrittene Handelfmeter - einen gegen Hannover und einen gegen Augsburg - gepfiffen. Bei einer weiteren Aktion, als FCA-Verteidiger Ragnar Klavan der Ball im Sechzehner an die Hand gesprungen war, ließ der Referee dagegen weiterspielen. Vor Slomka hatte am dritten Spieltag bereits Lucien Favre, Trainer von Borussia Mönchengladbach, die Regel als "katastrophal" bezeichnet.

Keller stimmt Slomka zu

"Hier muss mal eine einheitliche Linie rein. Im Moment hab ich das Gefühl, dass die Spieler schon mit Händen hinter dem Rücken angreifen, um nicht Opfer eines Handspiels zu werden. Das kann doch nicht Sinn der Sache sein", sagte Schalkes Trainer Jens Keller im Doppelpass bei Sport1.

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