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Rafael van der Vaart: Beim Hamburger SV kommt "niemals Ruhe rein"

Beim HSV ist dieser Tage Feuer unterm Dach - Kapitän Rafael van der Vaart ist damit mittlerweile mehr als vertraut. Das Einzige, was helfe, sei ein Sieg im Nordderby.

Hamburg. Thorsten Finks Entlassung, der Kabinenstreit mit Manager Oliver Kreuzer, dazu das Nordderby gegen Werder Bremen vor der Brust. Rafael van der Vaart erlebt nicht zum ersten Mal turbulente Zeiten beim Hamburger SV. Der Niederländer hofft auf einen Sieg gegen den Rivalen, um zumindest für ein bisschen bessere Stimmung bei den Rothosen zu sorgen.

"Hier kommt niemals Ruhe rein", beschrieb van der Vaart gegenüber der Hamburger Morgenpost das nervöse Umfeld des Bundesliga-Dinos. "Aber das Entscheidende ist: Wenn wir gegen Werder gewinnen, sind die Leute zufrieden", blickte der Mittelfeldregisseur auf die kommende Aufgabe. "Dann wird es etwas entspannter."

"Werder zu schlagen, ist für alle wichtig, für die Fans und die ganze Stadt", so der 30-Jährige vor dem 145. Derby gegen die Bremer, die zwei Punkte vor dem HSV auf Tabellenplatz 14 rangieren.

"Wir haben das ausgeräumt"

Dass Fink die Hamburger am 6. Spieltag nicht mehr betreuen darf, schmeckte van der Vaart anfangs überhaupt nicht. "Natürlich ist es sehr enttäuschend", so der Vizeweltmeister. Daraus resultierte ein lautstarker Disput mit Manager Kreuzer in der Spielerkabine nach dem Training. "Wir haben das ausgeräumt", beschwichtigte er.

"Man kann sich immer die Meinung sagen und dabei kann es auch mal laut werden. Das ist doch gut so. Aber nun geht es weiter – wir müssen am Sonnabend gegen Werder gewinnen, nur das ist wichtig", richtete van der Vaart den Blick auf die kommenden Aufgaben.

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