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Nach der Entlassung von Thorsten Fink steht der HSV momentan ohne Trainer da. Als neuen Coach bringt der HSV-Boss ausgerechnet den Ex-Werder-Trainer ins Gespräch.

Hamburg. Carl Jarchow, Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV, hat die Gerüchte um eine Verpflichtung von Thomas Schaaf als neuen Trainer des Fußball-Bundesligisten befeuert. "Ich finde Thomas Schaaf gut. Ich habe ihn persönlich kennengelernt, finde ihn sehr sympatisch und ich finde, dass seine Erfolge, die er mit Werder gehabt hat, für ihn sprechen", sagte Jarchow Sky Sport News HD vor dem brisanten Nordderby gegen Werder Bremen am Samstag.

Schaaf ist Topfavorit

Werder-Legende Schaaf, der die Grün-Weißen von 1999 bis 2013 trainiert hatte, wird in Hamburg seit der Entlassung von Thorsten Fink am vergangenen Dienstag als dessen Nachfolger gehandelt. Der 52-Jährige war auf SID-Anfrage zunächst nicht zu erreichen.

Auf der Kanditatenliste von Jarchow und Sportdirektor Kreuzer stehen außerdem weitere fünf Namen. Auch der frühere niederländische Nationaltrainer Bert van Marwijk (61) soll nach Informationen des Hamburger Abendblatts ein Top-Anwärter auf den Posten bei den Hanseaten sein.

"Ich habe in dieser Woche viele Anrufe erhalten, kann ihnen aber nicht sagen, ob es der HSV war. Normalerweise ist es wochenlang still, aber in dieser bin ich sehr beschäftigt. Mehr kann ich ihnen dazu nicht sagen", so Van Marwijk gegenüber NOS über die Gerüchte um den Posten des HSV-Managers.

"Der neue Trainer muss Erfahrung mitbringen"

"Der neue Trainer muss Erfahrung mitbringen", sagte Jarchow. Es gebe aber keine Frist. "Wir wollen nicht die schnellste, sondern die beste Lösung", sagte der FDP-Politiker. In der kommenden Woche soll eine Entscheidung fallen. "Es ist gut möglich, dass Rodolfo Cardoso auch im Pokalspiel am Dienstag gegen Greuther Fürth noch auf der Bank sitzen wird", sagte Jarchow.

Kritik am Investor

Zudem kritisiert er den HSV-Investor Klaus-Michael Kühne für dessen Umgang mit den Medien. "Uns werden schon seit längerer Zeit über die Medien Vorschläge von Experten verschiedenster Couleur gemacht", sagte Jarchow in einem Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: "Man sollte auch immer bedenken welche Außenwirkung das hat und ob man damit wirklich seine Ziele verfolgen kann, indem man diese Art von Pressepolitik betreibt. Ich rede lieber direkt mit den Leuten."

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