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Der Bayern-Keeper wiegelt ab: Die Kritik des Sportvorstands sei kein Problem. Sein Karriereende kann sich Neuer sowohl in München, als auch auf Schalke vorstellen.

München. Torwart Manuel Neuer von Bayern München hat die Bedeutung der öffentlichen Schelte von Sportvorstand Matthias Sammer innerhalb der Mannschaft relativiert: Das Team sei ohnehin selbstkritisch eingestellt. Vor dem anstehenden Ligaspiel bei seinem Ex-Verein Schalke 04 warnt der 27-Jährige besonders vor Kevin-Prince Boateng. Sein Karriereende kann sich Neuer in München, aber auch auf Schalke vorstellen.

"Ich glaube nicht, dass es eine riesige Diskussion gab. Es waren zwei unterschiedliche Meinungen, das wurde hochgeschaukelt. Für uns intern war das kein Problem", sagte Neuer im Interview mit dem "Kicker".

Wichtig sei allein, Leute im Verein zu haben, die Verantwortung übernehmen: "Das macht ein Trainer, ein Sportdirektor oder auch die Offiziellen bei Bayern." Diese Leute hätten das Recht, die Mannschaft zu kritisieren. Allerdings stellte Neuer auch klar: "Die größten Kritiker sind wir selbst."

Kevin-Prince Boateng ein "gefährlicher Spieler"

Das Ligaspiel beim FC Schalke 04 am Samstag ist für Neuer der erste Härtetest der Bundesliga-Saison: "Schalke spielt auch Champions League, deshalb wird es nicht einfach, dort zu siegen." Die Mannschaft habe sich durch die Verpflichtung von Kevin-Prince Boateng deutlich verstärkt, warnte der gebürtige Gelsenkirchener.

Der Halbbruder von Bayern-Verteidiger Jerome Boateng ist für Neuer ein "sehr gefährlicher Spieler", der vor allem "in der Offensive sehr variabel" sei und die Königsblauen "zu hundert Prozent" verstärkt.

Karriereende in München oder auf Schalke?

Neuer, der zwischen 1991 und 2011 ununterbrochen für Schalke 04 gespielt hatte, betonte, dass er zum Karriereende hin eine Rückkehr nach Schalke "nicht ausschließen" würde. Allerdings sei das nach all den Erfolgen mit dem FC Bayern aktuell "keine Option".

Vielmehr liebäugelt der 27-Jährige mit dem Gedanken, seine Laufbahn bei den Roten ausklingen zu lassen: "Ich fühle mich wohl in München. Wir haben eine super Mannschaft, auch von den Charakteren her, wir verstehen uns gut. Und wir haben viele deutsche Nationalspieler, reisen oft geschlossen zum DFB. Ich denke, das macht uns auch stark."

Manuel Neuer spielt seit dem Sommer 2011 für den FC Bayern. In 110 Pflichtspielen für den Triple-Sieger der Vorsaison spielte der deutsche Nationaltorhüter 58-mal zu Null.

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