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Klaus-Michael Kühne ledert gegen den HSV und setzt auch Sportdirektor Kreuzer unter Druck. Außerdem will er weiterhin einen alten Bekannten in die Hansestadt holen.

Hamburg. Der Hamburger SV kommt nicht zur Ruhe. Nach der Entlassung von Trainer Thorsten Fink setzt jetzt Investor Klaus-Michael Kühne den Verein unter Druck. Die Entlassung sei der richtige Schritt gewesen, allerdings wirke auch Sportdirektor Oliver Kreuzer überfordert. Darüber hinaus rechnet Kühne nicht damit, dass auf Fink ein fähiger Trainer folgt.

Kühne: HSV braucht Leute, die ein hohes Kaliber haben

"Fink Entlassung war richtig, er hat zu viele Fehler gemacht. Überrascht war ich nicht. Erleichtert bin ich, wenn man eine bessere Lösung findet", erklärte Kühne bei Sport 1, fügte allerdings hinzu: "Ich bezweifele jedoch, ob der Verein sich endlich zusammenreißen und einen guten Trainer verpflichten wird."

Insgesamt mache er sich Sorgen um die Führung und die Ratlosigkeit im Verein: "Beim HSV müssen einfach Leute kommen, die ein hohes Kaliber haben. Das ist man der Stadt Hamburg und der Tradition des Klubs schuldig. Man kann keine unbeschriebenen Blätter nehmen. Ich will gar nichts Schlechtes über Kreuzer sagen, denn er ist in einer schweren Phase zum HSV gekommen. Aber er wirkt überfordert."

Kühne hofft weiterhin auf Magath

Kühne hofft daher nach wie vor, Felix Magath vom HSV überzeugen zu können. Zwar hatte Magath bereits ausgeschlossen, als Trainer in die Hansestadt zu kommen, für den Investor ist auch eine andere Tätigkeit denkbar: "Er ist aber weiter mein Kandidat, als Berater oder Sportdirektor in Kombination mit einem Trainer." Möglich wäre etwa eine Kombination aus Magath gemeinsam mit Ex-HSV-Spieler Bernd Hollerbach.

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