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Dirk Dufner ist außer sich vor Ärger über das DFB-Sportgericht. Huszti und der Bremer di Santo hätten nach ihren Platzverweisen nicht die gleiche Sperre verdient.

Hannover. Hannover-96-Manager Dirk Dufner hat das DFB-Sportgericht angegangen und dem juristischen Verbandsorgan Unglaubwürdigkeit attestiert. Hintergrund sind die identischen Sperren gegen Szabolcs Huszti und Werder Bremens Franco di Santo.

"Wir können in keinster Weise nachvollziehen, dass bei di Santo und Huszti das gleiche Strafmaß angewandt wird. Das ist eine Frechheit von der DFB-Sportgerichtsbarkeit", zeigte sich Dufner in der Bild außer sich.

Der Hannoveraner Mittelfeldregisseur war am 3. Spieltag gegen Schalke (2:1) wegen eines hohen Beins gegen Tim Hoogland des Feldes verwiesen und für drei Spiele gesperrt worden. Nach der Beweisaufnahme samt Entlastung durch den Gegenspieler wurde das Strafmaß aber auf zwei Spiele reduziert.

Kung-Fu-Tritt von di Santo

Werder-Stürmer di Santo erwischte am 5. Spieltag in der Partie gegen Eintracht Frankfurt (0:3) seinen Gegenspieler Bastian Oczipka nach überhartem Einsteigen mit den Stollen im Gesicht und fügte dem Frankfurter Linksverteidiger eine blutende Wunde im Gesicht zu. Auch der Argentinier bekam drei Spiele Sperre aufgebrummt.

"Ich fordere keine höhere Strafe für di Santo. Aber die Verhältnismäßigkeit stimmt nicht. Der DFB muss aufpassen, dass er nicht unglaubwürdig wird", so Dufner über die beiden Platzverweise, denen Vergehen unterschiedlicher Intensität vorausgegangen seien.

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