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Beim HSV kracht es nach der Fink-Entlassung im Gebälk. Auf den Rüffel von Kreuzer für van der Vaart auf der Pressekonferenz soll ein lautstarker Kabinenstreit gefolgt sein.

Hamburg. Beim Hamburger SV ist nach der Entlassung von Trainer Thorsten Fink weiter der Wurm drin. Nach dem öffentlichen Statement von Rafael van der Vaart über den Abgang Finks ("bin total schockiert") und der postwendenden Kritik am HSV-Regisseur von Manager Oliver Kreuzer soll es in der Kabine nun zum Streit zwischen beiden gekommen sein.

Wie Bild berichtet, gerieten van der Vaart und Kreuzer nach der Trainingseinheit am Dienstagnachmittag verbal aneinander. "So wie Rafael die Meinung im Interview geäußert hat, hat er sie auch vertreten. Wir haben etwas diskutiert. Der Ton macht die Musik", so Kreuzer anschließend.

VDV und Kreuzer uneins

Hintergrund sind Aussagen des Niederländers, die dieser gegenüber Bild nach Finks Entlassung getätigt hatte. "Ich bin total schockiert. Das hätte ich nie für möglich gehalten", so der Niederländer. Zudem verstehe er "den Zeitpunkt nicht so ganz". Bereits auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag reagierte Kreuzer darauf gereizt

Was folgte, war eine lautstarke Auseinandersetzung vor versammelter Mannschaft - die aber mittlerweile wieder aufgearbeitet sei. "Wir haben 20 Minuten unter vier Augen gesprochen. Er hat gesagt, er hat aus der Emotion heraus agiert. Ich habe das akzeptiert. Für uns beide ist das erledigt", so der Manager der Rothosen. "Wir haben uns ausgesprochen. Alles ist gut", erklärte auch der 30-jährige Spielmacher den Streit für beendet.

Die Personalie Felix Magath, der seinem Ex-Verein bereits frühzeitig absagte, ist trotzdem noch nicht vom Tisch - allerdings in anderer Funktion. Gegenüber Sky Sport News HD sprach sich Investor Klaus-Michael Kühne für den 60-Jährigen als Vereinsvorsitzenden aus.

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