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DFB verhängt Strafe von 10.000 Euro wegen Missbrauch von Pyrotechnik gegen Werder Bremen. Bremer wollen die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Das Krisenderby im Norden steht an.

Bremen. Fußball-Bundesligist Werder Bremen wird für Zündeleien seiner Fans mit 10.000 Euro zur Kasse gebeten. Diese Strafe verhängte der Deutsche Fußball-Bund (DFB), nachdem im Werder-Block sowohl während des DFB-Pokal-Spiels beim 1. FC Saarbrücken (1:3 n.V.) als auch beim Bundesliga-Auftakt bei Eintracht Braunschweig (1:0) Pyrotechnik gezündet worden war. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

"Unsere Fans haben sich einen fantastischen Ruf in der Bundesliga erarbeitet. Dazu passt das Bild, dass wir zum wiederholten Male vor allem durch den Einsatz von Pyrotechnik auffallen, überhaupt nicht. Das schadet uns in besonderem Maße, weder der Verein noch die Fans profitieren davon", sagte Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer: "Wir sind weiterhin entschlossen, mit aller Macht gegen diese Leute vorzugehen. Wir werden auch weiterhin jeden Täter, den wir identifizieren können, belangen und für die Strafe aufkommen lassen."

Drei Niederlagen und 8 Gegentore

Nach zuletzt drei Niederlagen, in denen die Bremer 8 Gegentore kassierten, steht am Samstag das Nordderby gegen den ebenfalls kriselnden Hamburger SV an. Das Match zwischen den Nordlichtern könnte zu einer wegweisenden Partie für beide Mannschaften werden.

Die Elf von der Elbe tritt mit Interimstrainer Rodolfo Esteban Cardoso an, der das Amt vom entlassenen Thorsten Fink vorübergehend übernimmt. Ob die Veränderung positive Auswirkungen auf die Mannschaft hat, wird sich am Wochenende im Duell der Erzrivalen zeigen.
 
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