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Noch ist es von Vereinsseite zwar nicht offiziell, aber Thorsten Fink ist nicht mehr Trainer des Hamburger SV. Das teilte er gegenüber einem Radiosender mit.

Hamburg. Thorsten Fink hat in einem Interview mit NDR 90.3 seinen Demission als Trainer bestätigt: "Ich bin stolz, die zwei Jahre hier gewesen zu sein." Der Hamburger SV hat erst am späten Dienstagvormittag zu einer Pressekonferenz geladen.

"Ich habe einen tollen Verein trainiert", so der entlassene Trainer weiter. Nach fünf Spieltagen der haben die Nordlichter erst vier Punkte auf dem Konto, zuletzt gab es ein 2:6-Debakel bei Borussia Dortmund.

"Jetzt ist es noch früh genug, dass man die Ziele erreicht - auch noch mit einem anderen Trainer", so Fink, der für die Entscheidung offenbar Verständnis aufbringt.

"Ich bin total schockiert."

Kapitän Rafael van der Vaart hatte mit der Entscheidung keineswegs gerechnet, wie er der Bild zu verstehen gibt: "Ich bin total schockiert. Ich dachte, dass er gegen Werder auf der Trainerbank sitzt."

Der Niederländer sparte nicht mit Selbstkritik: "Wir haben als Mannschaft eine große Teilschuld an der Misere. Unsere zahlreichen Klatschen haben ihn den Job gekostet." Fink attestierte er "immer gebrannt" zu haben.

Speziell den Zeitpunkt, am Samstag empängt man die schwächelnden Bremer zum Nordderby, kann Van der Vaart "nicht verstehen". Ob der neue starke Mann dann schon auf der Bank sitzt, ist noch ungewiss. Heißester Kandidat auf die Nachfolge ist Markus Babbel.

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