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Der HSV-Coach reiste am Montag zu seiner Familie nach München, sein Assistent leitete das Training. Sportdirektor Kreuzer reagierte mit Unverständnis und machte Andeutungen.

Hamburg. Nach der 2:6-Niederlage bei Borussia Dortmund herrscht beim Hamburger SV dicke Luft. Weil Trainer Thorsten Fink am Montag nach einem Gespräch mit Oliver Kreuzer seine Familie in München besuchte, zeigte der Sportdirektor wenig Verständnis und rückte erstmals öffentlich ein Stück vom HSV-Trainer ab.

"Seine Abwesenheit ist ziemlich unglücklich zu dem Zeitpunkt, das werden wir nochmal besprechen", erklärte Kreuzer bei Sky, bemühte sich aber gegenüber der Hamburger Morgenpost um beruhigende Worte. "Die Trainerfrage stellt sich momentan nicht."

Erst später zur Mannschaft gestoßen

Nach der dritten Pleite im fünften Ligaspiel scheint der 47-jährige Kreuzer sichtlich angefressen, weil Fink seine Reise dem Trainingsbetrieb vorzog. Nach Bild-Informationen war die Mannschaft bereits am Freitag ohne ihren Trainer von Hamburg nach Essen gereist, wo der HSV vor dem Spiel in Dortmund übernachtete. Fink hatte einen privaten Termin in München und stieß erst später zur Mannschaft.

Bereits nach der 1:5-Pleite gegen 1899 Hoffenheim am dritten Bundesliga-Spieltag hatte der 45-jährige Trainer Kritik einstecken müssen, weil er der Mannschaft zwei Tage frei gegeben hatte. Zudem kündigte Fink in der vergangenen Woche die Begnadigung der Aussortierten Michael Mancienne und Slobodan Rajkovic an, was von Sportchef Kreuzer nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub umgehend unterbunden wurde.

EURE MEINUNG: Wie lange geht es zwischen Fink und dem HSV noch gut?

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