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Trainer Lieberknecht, Karim Bellarabi, Marc Arnold - alle waren zufrieden mit der Leistung der Braunschweiger, haderten aber auch mit fehlendem Glück. Club-Held Schäfer warnte.

Braunschweig. Am Ende wäre sicher mehr drin gewesen für Eintracht Braunschweig im Bundesligaspiel gegen den 1.FC Nürnberg. Das 1:1 ist durchaus schmeichelhaft für den Club, dessen Trainer Michael Wiesinger gegenüber Sky aber darauf hinwies, dass auch alles hätte anders kommen können: "Daniel Ginczek muss kurz nach der Pause einfach das 2:0 machen, dann gewinnen wir das Spiel. Am Ende haben wir Braunschweig dann eben zu den Chancen eingeladen. Zum Glück hat Raphael Schäfer so stark gehalten."

Tatsächlich hatten die Franken allen Grund, sich bei ihrem Keeper zu bedanken, der vor allem in der Schlussphase einige Braunschweiger Siegchancen zunichte machte. Dem Helden selbst gefiel die Leistung seiner Vorderleute nicht. "Wir haben zu viele Spieler dabei, die ihrer Normalform hinterher laufen, das tut uns als Mannschaft weh."

Lobende Worte von Lieberknecht

Als funktionierende Mannschaft präsentierten sich am Sonntag eher die Gastgeber. Leidenschaftlicher Fight bis zur letzten Sekunde wurde aber schließlich nur mit einem Punkt belohnt. Schade, fand der enorm fleißige Karim Bellarabi: "Wir wissen auch, wir waren heute die bessere Mannschaft. Ärgerlich aber, dass wir nicht noch den Siegtreffer machen. Chancen dazu hatten wir genügend."

Sein Trainer Torsten Lieberknecht fand nach Schlusspfiff trotzdem lobende Worte. "Wenn man gesehen hat, wie die Jungs alles gegeben haben - das war schon stark." Zudem habe das Team die Berechtigung nachgewiesen, in der Bundesliga spielen zu dürfen.

Dennoch wären zwei Punkte mehr drin gewesen, doch das verhinderte letztlich der Mann mit den Krakenhänden im gegnerischen Tor. "In der Schlussphase war das ja ein Spiel Braunschweig gegen Raphael Schäfer", staunte Eintracht-Sportdirektor Marc Arnold.

EURE MEINUNG: Wird sich Nürnberg noch rechtzeitig steigern können?

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