thumbnail Hallo,

Die defensive Taktik des Fußballlehrers kaufte den Gästen den Schneid ab und leitete den zweiten Saisonerfolg Hoffenheims ein. Sein Pendant Lucien Favre ist indes frustriert.

Sinsheim. Markus Gisdol hätte auch die Figur John "Hannibal" Smith aus der Serie "A-Team" zitieren können: "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert". Tat der Trainer von der TSG 1899 Hoffenheim zwar nicht, sein Plan funktionierte beim 2:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach aber trotzdem.

Mit einer defensiven Taktik stellte er sein Team perfekt auf den Kontrahenten ein und legte gegen die Mannschaft des frustrierten Lucien Favre den Grundstein. "Wir wollten nicht ins offene Messer laufen, so war der Plan", erklärte Gisdol nach dem nervenaufreibenden Spiel gegen die Fohlen. "Wir wollten uns mit schnellem Umschaltspiel Torchancen erarbeiten, das ist gelungen."

Vier gute Möglichkeiten erspielten sich die Hausherren, zwei nutzten Anthony Modeste und Kevin Volland. Am Ende mussten die Kraichgauer den Sieg mit Mann und Maus verteidigen: "Zum Schluss haben wir uns den Sieg hart erarbeitet." Dabei hätte es auch anders laufen können.

Favre: "Die Niederlage ist schwer zu akzeptieren"

Nach einer schwachen ersten Hälfte wurde Gladbach nach dem Seitenwechsel zielstrebiger, nur die Präzision ließ zu Wünschen übrig. "Wir hatten viele Möglichkeiten", weiß ein ernüchterter Favre, "in denen wir zumeist die falsche Entscheidung getroffen und auch den letzten Pass nicht gut gespielt haben."

Trotz allem waren die Gäste über weite Strecken den Hoffenheimern zumindest ebenbürtig, weshalb die Niederlage "schwer zu akzeptieren ist". Auch, weil Gladbach sich zu leicht überrumpeln ließ: "Wir haben viel Ballbesitz gehabt, aber dem Gegner immer wieder Konter ermöglicht. Das 0:2 zum Beispiel darf nicht passieren."

Hoffenheim wieder auf Kurs, Gladbach stürzt ab

Aber es passierte und so blieben die "Fohlen" auch im dritten Anlauf auf fremdem Platz ohne Punkt. Die Auswärtsschwäche können selbst die guten Auftritte im eigenen Stadion nicht kaschieren. Will Gladbach in Sachen Europa angreifen, sind mehr Zähler in der Ferne Pflicht.

Hoffenheim hingegen ist nach dem 2:6-Debakel gegen den VfB Stuttgart wieder in der Spur und eroberte vorerst Rang sieben. Die Gladbacher rutschten indes aus der ersten Tabellenhälfte und stehen auf Platz elf.

EURE MEINUNG: Was ist für Hoffenheim und Gladbach drin in dieser Saison?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Umfrage des Tages

Nach Startrekord: Was ist für Borussia Dortmund in dieser Saison möglich?

Dazugehörig