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Der brasilianische Freigänger bekommt weitere Freiheiten. Neben seiner Arbeit im Jugendbereich des FC Bayern darf er künftig auch seine Familie in München besuchen.

München. Nachdem Breno vor wenigen Wochen Freigänger wurde, bekommt der frühere Profi des FC Bayern München jetzt weitere Hafterleichterungen. Der wegen Brandstiftung verurteilte Brasilianer darf seine Familie künftig außerhalb der JVA Stadelheim treffen.

"Ja, das stimmt. Dem Freigang anschließend erhält Breno jetzt auch noch weitere Vollzugslockerungen", sagte Brenos Anwalt Sewarion Kirkitadse der Bild: "Er darf in gewissen Abständen für einige Stunden mit seiner Familie privat zuhause verbringen."

Breno arbeitet beim FC Bayern

Zunächst soll das Familienleben auf bis zu sechs Stunden begrenzt bleiben, wodurch Breno seine Kinder außerhalb der Justizvollzugsanstalt sehen kann. "Die sind überglücklich und freuen sich auf ihren Vater, den sie so vermisst haben", so Kirkitadse. In der Regel sollen die Besuche am Samstag stattfinden.

Breno unterstützt seit drei Wochen als Freigänger die Jugendarbeit des FC Bayern München. Per Gesetz darf ein Häftling bis zum voraussichtlichen Entlassungszeitpunkt eigentlich nicht mehr als 18 Monate Freiheitsstrafe zu verbüßen haben, um zu dieser Resozialisierungsmaßnahme zugelassen zu werden.

Die Haft des Innenverteidigers wegen Brandstiftung seiner Villa in München Grünwald endet laut Urteilsspruch vom Juli 2012 jedoch erst im April 2016. Aufgrund der besonders kurzen Karriere von Profifußballern setzte die Justiz bei Breno jedoch andere Maßstäbe.

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