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Sven Ulreich war mit seinen Paraden der Mann des Spiels und brachte damit auch den Trainer der Hertha zur Verzweiflung. VfB-Coach Thomas Schneider war erleichtert nach dem Sieg.

Berlin. "Das war ein brutaler Fight" resümierte Thomas Schneider, neuer Trainer des VfB Stuttgart, nach dem 1:0-Auswärtssieg bei Hertha BSC. Hart kämpfen mussten die Schwaben, denn die Berliner dominierten große Teile des Spiels, verzweifelten im Abschluss aber an Gäste-Schlussmann Sven Ulreich.

"Wir haben ein Spiel auf ein Tor gesehen. Wir hatten vier, fünf gute Möglichkeiten", haderte Schneiders Gegenüber Jos Luhukay nach dem Abpfiff. Und auch der Holländer kannte den Schuldigen. "Ulreich hat vor allem in der zweiten Halbzeit alles pariert, was auf ihn zukam. Kompliment."

Trotzdem hätte sein Team mehr aus den Gelegenheiten machen müssen, wenngleich man in der Hauptstadt trotzdem mit dem Auftritt zufrieden sein kann.

Gentner: "So ganz unverdient war der Sieg nicht"

Dieser Meinung war auch Manager Michael Preetz: "Die Jungs hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Die Mannschaft war griffig und hat sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Hälfte gut gespielt."

Auf VfB-Seite war neben Ulreich der umjubelte Torschütze Christian Gentner der Garant für den Dreier. "So ganz unverdient war der Sieg nicht", fand er und ergänzte: "Schade, dass wir nach dem 1:0 nicht nachgelegt haben. Wenn wir das 2:0 machen, dann heißt es, dass wir eiskalt waren. So war es halt etwas glücklich."

Glücklich hin oder her - Schneider war überglücklich, den "Anschluss ans Mittelfeld" geschafft zu haben. "Es ist gut, denn jetzt können wir in Ruhe weiter arbeiten."
 
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