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Die Fußballabteilung des Hamburger SV soll nach dem Willen der Initiative "HSVPlus" ausgegliedert werden. Investor Klaus Kühne will das nun unterstützen.

Hamburg. Investor Klaus-Michael Kühne befürwortet die Initiative "HSVPlus" um den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst-Otto Rieckhoff, die eine Ausgliederung der Profi-Abteilung des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV anstrebt.

"Ich unterstütze die Reformbewegung. Ich finde es großartig, dass da jetzt eine Initiative läuft", sagte der 76-Jährige in einem Interview mit dem Fernsehsender Hamburg 1: "Ich bin sicher, dass diese Reformbewegung nun Erfolg haben wird."

Kühne will helfen

Kühne zeigte sich zudem bereit, den Initiatoren unter die Arme zu greifen: "Wenn ich unterstützen kann, wenn man mich braucht, wenn man mich wünscht, dann tue ich es gerne. Ich will mich nicht aufdrängen." Der Logistikunternehmer hält auch eine Einbindung des HSV-Idols Felix Magath für sinnvoll. "Ich habe mich zweimal mit Magath getroffen", sagte Kühne: "Er wäre an einer solchen Aufgabe sehr interessiert. Ich glaube, er könnte in der jetzigen Situation, wo die Mannschaft einen neuen Schwung, einen neuen Impuls benötigt, sehr gute Arbeit leisten." Aber es sei Sache des Vereins, darüber zu befinden. Er wolle sich nicht einmischen.

Die Reformpläne der Initiative "HSVPlus - Aufstellen für Europa", die Rieckhoff in der vergangenen Woche in der Hansestadt vorgestellt hatte, sehen die Umwandlung der Profi-Abteilung des HSV in eine Aktiengesellschaft vor. Zudem soll der Aufsichtsrat von elf auf sechs Mitglieder reduziert und der Klub damit für Investoren wie den umstrittenen Kühne geöffnet werden.

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