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Für den BVB-Trainer ist Gladbach der Transferkönig. Dagegen hat Patrick Herrmann die Jugendarbeit als Erfolgsgeheimnis für die Breite des Fohlen-Kaders ausgemacht.

Dortmund. Trainer Jürgen Klopp sieht Borussia Dortmund in der Breite nicht so gut aufgestellt wie die Borussia aus Mönchengladbach. Vor allem die Neuzugänge Max Kruse und Raffael würden die Fohlen zum Transfer-Sieger machen. Gladbachs Patrick Herrmann sieht jedoch einen anderen Grund für die Qualitätsdichte: Die gute Jugendarbeit.

Der qualitativ ausgeglichene Kader von Borussia Mönchengladbach imponiert dem BVB. "Die haben eine Breite, die haben wir so nicht", erklärte Klopp der Sport Bild. Die andere Borussia ist mit den Neuzugängen Max Kruse, Raffael und Christoph Kramer für ihn der Gewinner der letzten Transferperiode.

Respekt von Kloppo

"Beim Telekom-Cup habe ich mir die elf Jungs angeschaut, die sich warm machen, und dachte: Hoppla, das ist ja nochmal eine Bundesliga-Mannschaft", berichtete Klopp. Bei dem Vorbereitungsturnier fehlten allerdings Havard Nordtveit und Thorben Marx. "Wir sind nicht unzufrieden und gehen einen anderen Weg, aber da kann man nur sagen: Sehr gut gemacht."

Derweil begründet Gladbachs Flügelspieler Patrick Herrmann die Breite des Kaders anders. "Borussia hat eine phänomenale Jugendarbeit, und zuletzt haben es immer wieder Talente aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis gepackt", sagte der 22-Jährige.

"Verstehe die Hysterie nicht"

Klopp äußerte sich natürlich auch zu den zwei großen Krachern der letzten Transferphase. Der Wechsel von Gareth Bale und vor allem die Rekordsumme überraschte den Fußballlehrer nicht: "Ich verstehe die Hysterie ehrlich gesagt nicht. Ein Zidane hat vor zehn Jahren 74 Mio. gekostet. Der Toptransfer ist in dieser Zeit 26 Mio. hochgegangen, und wieder macht ihn Real Madrid – und jetzt? Ich sage, es verändert sich nichts."

Özil hingegen sei genau der Spieler, den er den Gunners empfohlen hätte: "Sie haben viele schnelle Leute, viel Tempo – auch auf den Flügeln. Aber der Zehner fehlt so ein bisschen. Das ist auch der Grund, warum Cristiano Ronaldo nicht so wahnsinnig begeistert war, dass Özil ging. Die schnellen, geradlinigen Spieler haben alle gerne einen Kurvenläufer, der mal guckt – wie Özil."

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